Aufruf: Bündnis ‚Solidarität für Alle‘

https://solidaritaet4alle.noblogs.org/

Bündnis ‚Solidarität für Alle‘:

#SolidaritätStattNeuerNormalität am 1. Mai und immer!

Die aktuelle Krise verschärft viele kapitalistische Missstände und Widersprüche. Sicherer Wohnraum bleibt ein Privileg: Während Hotels leerstehen, sind Wohnungslose gezwungen, sich zwischen Draußenbleiben oder Infektionsrisiko in vollen Einrichtungen zu entscheiden. Zugleich wird geflüchteten Menschen in den überfüllten Lagern Griechenlands Solidarität verwehrt: bricht Corona dort aus, werden unzählige Menschen daran sterben. Doch auch manchen mit Zuhause wird das Eingesperrtsein zur Gefahr. Viele Frauen* erleben die eigene Wohnung als Ort der männlichen Gewalt.

Profite haben weiterhin Vorrang vor dem Wohl der Arbeiter*innen: Die Krise offenbart, welche Arbeit zur Erfüllung von Grundbedürfnissen wirklich zentral ist und von wem sie geleistet wird. Pflegekräfte, Supermarktangestellte, Fahrradbot*innen und andere prekarisierte Arbeiter*innen müssen bei widrigsten Arbeitsbedingungen die Gesellschaft am Laufen halten – oft ohne ausreichende Schutzausrüstung, denn der Markt hat die Versorgung nicht gesichert. Statt Arbeitszeitverkürzung und höherer Entlohnung ernten sie dafür aber nur zynischen Beifall. 70% dieser Arbeit wird von Frauen geleistet, die zugleich einen Großteil der zuhause anfallenden Sorgearbeit leisten müssen. Durch Mangel an migrantischer Arbeit, der durch nationalstaatliche Abschottung entsteht, drohen Ernteausfälle und Pflegenotstand. Während Kulturarbeiter*innen, Künstler*innen und viel andere um ihre Existenz kämpfen, werden die Rettungspakete für die oberen Klassen schon geschnürt und Verluste vergemeinschaftet. Abscheulich, dass die österreichische Regierung auch noch Dankbarkeit verlangt – für ein paar hundert Euro für jene, mit einhundertprozentigen Lohnausfällen.

Wir sehen den 1. Mai, den historischen Kampftag der Arbeiter*innenklasse, auch als Aktionstag, um aktuelle Grundrechtsverletzungen aufzuzeigen: Wenn das wirtschaftliche Leben nun wieder hochgefahren wird, warum bleibt öffentliche politische Meinungsäußerung weiterhin enorm eingeschränkt? Wenn Güter über Grenzen geschickt werden, warum werden Menschen auf dem Mittelmeer festgehalten und an der Außengrenze in Lagern eingesperrt? Es darf nicht sein, dass Gesundheit und Grundrechte wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden. Das alles soll die Neue Normalität sein, auf die wir uns einstellen sollen. Dieser Neuen Normalität stellen wir Solidarität für Alle entgegen – gemeinsam gegen die unzumutbare kapitalistischen Normalität, vor und nach Corona!

Zwar können wir – als Arbeitende, als Erwerbslose, als Studierende, als Aktivist*innen – am diesjährigen 1. Mai nicht auf die Straße gehen wie sonst. Denn wir sind „solidarisch“ und wollen genau deshalb die schützenden Regeln einhalten. Aber gerade weil Solidarität für Alle etwas anderes ist, als der nationale Schulterschluss dieser Regierungspolitik, lassen wir uns den Mund nicht verbieten und werden unseren Widerstand mit bunten und vielfältigen Aktionen zum Ausdruck bringen.

Daher raus zum 1. Mai, lasst uns mit Fahrrad oder zu Fuß, mit Mundschutz und reichlich Sicherheitsabstand um 15 Uhr den Ring erobern. Erkämpfen wir gemeinsam eine solidarische Zukunft für Alle und stellen diese dem Schreckgespenst der ‚Neuen Normalität‘ entgegen! Tragt eure Botschaften mit Schildern auf dem Rücken, bringt Musik, Boxen und alles andere, was es braucht, um klar zu machen, dass wir uns in diesen Zeiten trotz Demo-Verboten den Mund nicht verbieten lassen.

#SolidarityInsteadOfNewNormality
#SolidaritätStattNeuerNormalität

Anfragen aller Art bitte an folgende Mailadresse:
solidaritaet4alle@riseup.net

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Sammlung von Aufrufen für den 1.Mai / collection of calls for may 1st

Genereller Aufruf / general call MAYDAY 2020

SOLIDARISCH – come out on 1st of MAY – MAYDAY

Aufruf Cross Border Solidarity WIEN

Aufruf MAYDAY2020 – Cross Border Solidarity WIEN

Aufruf: Bündnis ‚Solidarität für Alle‘

Aufruf: Bündnis ‚Solidarität für Alle‘

Aufruf Plattform Radikale Linke

Aufruf Plattform Radikale Linke

Corona-frei in den revolutionären 1. Mai!
System Change, not Climate Change!

Corona-frei in den revolutionären 1. Mai!

Personen Komitee Unterstützungsaufruf
Grundrechte nicht nur für Schönwetter! Hinaus zum 1. Mai!

Grundrechte nicht nur für Schönwetter! Hinaus zum 1. Mai!

Coview 1st MAY – Call – radio action transnational #MAYDAY

Coview 1st MAY – Call – radio action transnational

ÖH Wien – Demonstration: In Gedenken an Marcus Omofuma – Es war Mord!

Demonstration: In Gedenken an Marcus Omofuma – Es war Mord!

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Aufruf MAYDAY2020 – Cross Border Solidarity WIEN

Call Cross Border Solidarity WIEN
https://www.facebook.com/crossbordersolidaritywien

Wir schließen uns dem Demoaufruf von Mayday 2020 an!
Treffpunkt ist um 12 Uhr am Praterstern, um 13 Uhr geht es los Richtung Rathaus.

Auf der MAYDAY Webseite werden in der Zeit vor der Demonstration verschiedene Aufrufe unterschiedlicher Gruppen und Initiativen veröffentlicht. Viele verweisen gemeinsam auf die Demonstration, auf andere Aktionen, die im Kontext des 1.Mai stattfinden. Wir beziehen uns solidarisch aufeinander und verweisen auf die unterschiedlichen Perpektiven.
Mehr Infos siehe Webseite: https://www.mayday.jetzt/, sowie die Facebook-Veranstaltung zur Mayday 2020: https://www.facebook.com/events/253591502455535/
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Hier unser Aufruf zur Mayday 2020:

Heraus zum 1. Mai
Trotz Corona Gesicht zeigen gegen das mörderische Grenzregime und für die Befreiung der Menschen aus allen Lagern und Abschiebe-Haftanstalten!

Am 6. März – wenige Tage, bevor der Corona-Ausnahmezustands alle Bereiche unseres Lebens überschattet hat – gingen in Wien tausende von Menschen auf die Straßen für die Öffnung der europäischen Grenzen und gegen die brutale Abschottungspolitik der EU-Staaten. Sie setzten ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht und in der Migration, die zwischen Griechenland und der Türkei und an vielen anderen militarisierten Grenzen mit brutaler Gewalt aufgehalten werden, und forderten als Ausweg offene Grenzen, Bewegungsfreiheit und sichere Reisewege.

Knapp zwei Monate später sind diese Forderungen trotz und gerade wegen der Corona-Krise aktueller und brennender denn je:

Auf den griechischen Inseln ist das Leben von tausenden Menschen in den mit EU-Geldern errichteten Lagern von einem drohenden Corona-Ausbruch bedroht ist, weil Staaten wie Österreich eine dringend notwendige Evakuierung blockieren. Die europäischen Staaten lassen erneut sehenden Auges Menschen grausam im Mittelmeer ertrinken und blockieren Seenotrettung – diesmal mit zynischem Verweis auf die Corona-Krise. Aus Algerien und Libyen – Länder, die Schlüsselpositionen bei der Externalisierung des EU-Grenzregimes auf afrikanischen Boden einnehmen – werden weiterhin Menschen gnadenlos in Länder wie Niger, Sudan, Mali oder Nigeria abgeschoben. Auch in afrikanischen Ländern sitzen viele flüchtende Menschen in Zeiten von Corona in Lagern fest. Die EU-Staaten haben zwar Geld dafür übrig, das Weiterfunktionieren ihrer externalisierten Grenzen zu garantieren, aber nicht dafür, die Gesundheitssysteme der Länder des globalen Südens in die Lage zu versetzen, das Leben ihrer Bevölkerungen im Falle einer massenhaften Corona-Ausbreitung zu schützen.

Auch auf seinem eigenen Gebiet setzt der Staat Österreich die Gesundheit geflüchteter Menschen verantwortungslos und rechtswidrig aufs Spiel setzt, indem er Asylsuchende zwingt, in Massenlagern zu leben, statt ihnen sichere Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Mehrere bundesbetreute Lager – u.a. das zentrale Erstaufnahmelager in Traiskirchen – wurden bereits wegen aufgetretener Corona-Infektionen unter Quarantäne gestellt. Anstatt die dort untergebrachten Menschen schnellsten von dort weg in Sicherheit zu bringen, werden sie über Wochen unter willkürlichen, intransparenten und gesundheitsgefährdenden Bedingungen unter Einschluss festgehalten. Auch in der Schubhaft werden trotz der Corona-Gefahr weiterhin Menschen festgehalten – statt einer dringend gebotenen Enthaftung wurden Haftbedingungen verschärft, Hofgänge beschränkt und Besuche gestrichen. Aus Protest gegen diese menschenunwürdigen Zumutungen sind mehr als 10 Schubhaftgefangene in den Wiener Polizeianhaltezentren in den Hungerstreik getreten.

Wir werden uns vor dem Hintergrund der Corona-Krise nicht selbst zum Schweigen verdammen. Gerade jetzt müssen wir laut und deutlich zeigen: Ein wirksamer Schutz unseres Lebens, unserer Gesundheit, unserer sozialen und politischen Rechte funktioniert nur für uns alle, funktioniert nur mit gelebter Solidarität, die alle einschließt und wirklich niemanden zurücklässt. Wir müssen NEIN sagen zu einem System, das sich auf die Fahnen schreibt, das Leben derjenigen zu schützen, die angeblich dazu gehören, während es in Kauf nimmt, viele tausende von Menschen an seinen Peripherien und in seinen Lagern und Gefängnissen sterben zu lassen.

An diesem 1. Mai, dem weltweiten Kampftag der arbeitenden, ausgebeuteten und prekarisierten Klassen, tragen wir konkrete Forderungen auf die Straße, die für uns erste unverzichtbare Schritte für ein gutes Leben für alle sind:

-Für die Öffnung der von den europäischen Staaten geschlossenen Grenzen für Menschen auf der Flucht und in der Migration – trotz und gerade wegen Corona!

-Für die sofortige und ausnahmslose Evakuierung aller Menschen, die in den mit EU-Geldern errichteten Lagern auf den griechischen Inseln und anderswo festsitzen!

-Wohnungen statt Lager für alle, die hier in Österreich in Lagern für Asylsuchende und sonstigen Sammelunterkünften leben müssen!

-Sofortige und ausnahmslose Enthaftung aller Schubhaft-Gefangenen!

-Als erster praktischer Schritt zur schnellen Verfügbarmachung von Wohnraum: Öffnung aller in Zeiten der Corona-Krise leerstehenden Hotels, Hostels und Jugendherbergen für Bewohner*innen von Lagern und Sammelunterkünften, für von den EU-Außengrenzen evakuierte Personen, für Haftentlassene und für Wohnungslose!

-Nicht zuletzt statt leerer Gesten der Dankbarkeit für systemrelevante Arbeit: Umfassende rechtliche und soziale Gleichstellung aller Beschäftigten unabhängig von Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsstatus!

Wir nehmen den Schutz der Gesundheit von uns allen ebenso ernst, wie wir nicht bereit sind, uns das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit nehmen zu lassen.
Wir rufen deshalb dazu auf: Kommt am 1. Mai mit Mundschutz , stellt euch mit Sicherheitsabständen von mindestens zwei Metern voneinander auf. Den Raum zwischen uns lassen wir nicht leer, sondern wir füllen ihn mit Bannern und Schildern unserer Forderungen!

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SOLIDARISCH – come out on 1st of MAY – MAYDAY

1. Mai-Demo 2020 MAYDAY

Solidarisch – heraus zum 1.Mai!
Treffpunkt 12h PRATERSTERN (Wien)

English version see below

Trotz der Verbote und Einschränkungen, die es an vielen Orten dieser Welt gibt, werden wir in den öffentlichen Raum gehen. Dabei ist uns die Sicherheit aller Beteiligten sehr wichtig. Achtet auf euch und eure Umgebung! Es geht nicht darum, die Gefahren des Virus zu ignorieren, sondern jene Gefahren aufzuzeigen, denen Menschen immer, und seit Ausbruch des Virus verstärkt, ausgesetzt sind.

Der 1. Mai ist ein historischer Kampftag der Arbeit. Dieses Jahr ist er umso mehr Aktionstag, um uns aktuellen Grundrechtsverletzungen entgegenzustellen. Konzerne erhalten Rettungsfonds, die Wirtschaft wird hochgefahren. Doch öffentliche, politische Meinungsäußerung bleiben weiterhin enorm eingeschränkt. Auf dem Mittelmeer ertrinken Menschen, Corona dient als Grund, die Rettung und Hilfe zu unterlassen, sie gar zu blockieren. An den EU-Außengrenzen sind Menschen in Lagern eingesperrt und dramatisch steigenden Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Es darf nicht sein, dass Gesundheit und Grundrechte wirtschaftlichen Interessen untergeordnet sind. Es darf nicht sein, dass Menschen Asyl- und Menschenrechte verwehrt bleiben. Das alles soll die Neue Normalität sein? Wir lehnen sowohl den Begriff als auch die diskriminierenden Maßnahmen entschieden ab. Unsere Solidarität gilt allen, die unter den jetzigen Umständen leiden. Sie gilt allen, die auch schon vor der Corona-Krise unter dem patriachalen kapitalistischen System gelitten haben.

Gerade jetzt bekommen wir die Folgen unseres kaputten Systems noch härter zu spüren. Denn – sicherer Wohnraum bleibt Luxus. Durch das fehlende Einkommen wird die ohnehin schon schwer bezahlbare Miete unbezahlbar. Und während Hotels leerstehen, werden Wohnungslose und Geflüchtete einem enormen Infektionsrisiko ausgesetzt. Zugleich wird das Zuhause für viele Frauen, Queere und Transpersonen Ort der häuslichen, patriarchalen Gewalt. Profite haben weiter Vorrang vor fair bezahlter Arbeit: die Krise offenbart, welche Arbeit “Systemrelevanz” hat und von wem sie geleistet wird. Dort arbeiten Menschen oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und sind ungenügend abgesichert. Über 70 % jener “systemrelevanten” Arbeit wird dabei von Frauen geleistet, eine Situation die tief in gesellschaftliche Strukturen und Lohnverteilung blicken lässt. Wir fordern faire Bezahlung, denn das Klatschen zahlt die Miete nicht!

Am 1. Mai werden wir ein klares Zeichen setzen, solidarisch mit all jenen von uns, die schon viel zu lange ignoriert wurden. Erntehelfer_innen, Arbeitstätige im Sozialbereich, 24 Stunden Pfleger_innen, Supermarktangestellte, Personen im Gesundheitsbereich, Sexarbeiter_innen, undokumentiert und prekär Arbeitende, Kunst und Kulturarbeiter_innen, die tausenden Menschen, die in der Gastronomie ihre, schon zuvor oft schlecht bezahlten und ungenügend abgesicherten, Jobs verloren haben – die Liste ist lang und könnte endlos fortgesetzt werden.

Denn – die Rettungspakete für die oberen Klassen, für die, die in der Villa die Krise aussitzen und teilweise davon profitieren, sind schon geschnürt. Doch die Kosten sollen plötzlich alle zahlen – NEIN wir zahlen nicht die Kosten für Fluglinien und Konzerne! Für uns heißt Solidarität etwas anderes als der “nationale Schulterschluss”. Für uns heißt Solidarität ein gutes Leben für Alle, transnational und global.

Kommt heraus zum 1.Mai!

Wir werden Abstand halten, solidarisch sein, schützende Regeln einhalten. Wir werden gemeinsam und achtsam in den öffentlichen Raum gehen und auf Missstände hinweisen!

Wir lassen uns trotz Maske den Mund nicht verbieten und werden unseren Widerstand mit bunten und vielfältigen Aktionen zum Ausdruck bringen! Wir werden sichtbar und gemeinsam unsere Utopien und konkrete Forderungen auf die Straße tragen.

Um gemeinsam laut zu sein und den Beiträgen Hörbarkeit zu verschaffen, sind alle dazu aufgerufen – falls möglich – Akkuboxen & streamfähige Player zur Demo mitzubringen!

Wir kommen maskiert zur Demo, nehmen Transparente, Schilder, Stöcke und andere Gegenstände mit, die Abstand markieren können.

#mayday #precarity #prekär #LeaveNoOneBehind

#SolidaritätStattNeuerNormalität #SolidarityInsteadOfNewNormal

Auf der MAYDAY Webseite werden in der Zeit vor der Demonstration verschiedene Aufrufe unterschiedlicher Gruppen und Initiativen veröffentlicht. Viele verweisen gemeinsam auf die Demonstration, auf andere Aktionen, die im Kontext des 1.Mai stattfinden. Wir beziehen uns solidarisch aufeinander und verweisen auf die unterschiedlichen Perpektiven.

Du/ ihr wollt die MAYDAY unterstützen?
mail to: contact@mayday.jetzt
Du/ ihr wollt das auf andere Aktionen rund um den 1.Mai mit verwiesen wird?
mail to: contact@mayday.jetzt

May 1, 2020 MAYDAY demo

In solidarity – come out on 1st of May!
Meeting place 12h PRATERSTERN (Vienna)

Despite the restrictions and limitations that exist in many places in the world, we will move into public space. The safety of everyone involved is very important to us. Take care of yourself and your surroundings! It is not a matter of ignoring the dangers of the virus, but of pointing out those dangers to which people have always been exposed, and increasingly so since the outbreak of the virus.

May 1st is a historic day of struggle for work. This year it is all the more reason for us to take action to confront current violations of fundamental rights. Corporations receive rescue funds, the economy is getting fired up again. But public, political expression of opinion remains extremely restricted. People are drowning in the Mediterranean, Corona serves as a reason to refrain from rescue and help, even to block it. On the EU’s external borders, people are locked up in camps and exposed to dramatically increasing health risks. Health and fundamental rights must not be allowed to be subordinated to economic interests. It is unacceptable that people should be denied asylum and human rights. Is all this to be the New Normality? We firmly reject both this concept and the discriminatory measures. Our solidarity goes out to all those who are suffering under the present circumstances. It is for all those who suffered under the patriarchal capitalist system even before the Corona crisis.

Right now we are experiencing the consequences of our broken system even harder. Because – safe living space remains luxury. The lack of income makes the already difficult to pay rent unaffordable. And while hotels are empty, homeless people and refugees are exposed to an enormous risk of infection. At the same time, for many women, queers and transgender people, the home is becoming a place of domestic, patriarchal violence. Profits continue to have priority over fairly paid work: the crisis reveals which work has “systemic relevance” and by whom it is done. People there often work under poor working conditions and are insufficiently protected. More than 70 % of the “systemically relevant” work is done by women, a situation that allows a deep insight into social structures and wage distribution. We demand fair payment, because clapping does not pay the rent!

On 1 May we will send a clear signal, in solidarity with all those of us who have been ignored for far too long. Harvesters, social workers, 24-hour caregivers, supermarket workers, health workers, sex workers, undocumented and precarious workers, art and culture workers, the thousands of people who have lost their jobs in the catering industry, which were often badly paid and insufficiently secured before – the list is long and could go on endlessly.

Because – the rescue packages for the upper classes, for those who are sitting out the crisis in the villa and partly profit from it, have already been put together. However, these costs should suddenly be paid by everyone – NO we do not pay the costs for airlines and corporations! For us, solidarity means something different than “national solidarity”. For us solidarity means a good life for all, transnational and global.

Come out on May 1st!

We will keep our distance, act in solidarity, respect protective regulations. We will go together and attentively into the public space and point out injustices!

Despite the mask we will not be silenced and we will express our resistance with colorful and diverse actions! We will visibly and together take our utopian ideas and concrete demands to the streets.

In order to be loud together and to make the contributions audible, everyone is called upon to bring – if possible – battery boxes & stream-capable players to the demo!

We come to the demo masked, take banners, signs, sticks and other objects that can mark the distance.

#mayday #precarity #precarious #LeaveNoOneBehind

#SolidarityInsteadNewNormality #SolidarityInsteadOfNewNormal

On the MAYDAY website various calls from different groups and initiatives will be published in the time before the demonstration. Many refer together to the demonstration, to other actions that take place in the context of May 1st. We refer to each other in solidarity and refer to the different perspectives.

You/You want to support MAYDAY?
mail to: contact@mayday.jetzt
You/you want to be referred to other actions around the 1.May?
mail to: contact@mayday.jetzt

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1st MAY 2020

1. Mai 2020 Demo;
Meetingpoint 12h PRATERSTERN

It is important to act together and in solidarity. As you all know, the current crisis intensifies inequalities and conflicts in many ways. This ranges from the precarious situation of homeless people, refugees, to people who can no longer afford to pay the rent, to the increase in domestic violence, to the issue of labour whose historic day of struggle is May 1st, to thousands of newly unemployed, 70% of the “system-relevant” work done by women, the situation of care workers, working conditions in the social sector, the situation for art and cultural workers, precarious workers, undocumented workers, supermarket workers, unequal pay and much more.

We also see the day as a day of action to point out the current shifts in fundamental rights. It must not be that economic interests are held up above interests of health or political public articulation (e.g. right to demonstrate). Contents and forms of action can and should be colourful and diverse.

Es ist wichtig, gemeinsam und solidarisch zu agieren. Die aktuelle Krise verschärft viele Missstände und Widersprüche vielfach, wie ihr alle wisst. Das reicht von der prekären Situation von Wohnunglosen,
Geflüchteten, hin zu Personen die sich die Miete nicht mehr leisten können, zur verschärfung häuslicher Gewalt, zum Thema der Arbeit deren historischer Kampftag der 1.Mai ist, zu tausenden neuen Arbeitslosen, 70 % der “systemrelevanten” Arbeit die von Frauen gemacht wird, der Situation von Ernehelfer_innen und Pflegekräften, Arbeitsbedingungen im Sozialbereich, Die Lage für Kunst und Kulturarbeiter_innen, prekär Arbeitenden, undokumentiert Arbeitetenden, Supermarktangestellten, die Situation in Carearbeit, ungleiche Bezahlung und vieles mehr.

Wir sehen den Tag auch als Aktionstag um auf die aktuellen Grundrechtsverschiebungen hinzuweisen. Es darf nicht sein dass Interessen von Gesundheit oder politischer öffentlicher Artikulation (zb.: Versammlungsrecht) wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden. Inhalte und Aktionsformen können und sollen bunt und vielfältig sein.

For more Infos join in on Wednesday 22.04. 19h CEST for Networking meeting; mail us: contact@mayday.jetzt and we send you the Place (online)
Für mehr Infos komm vorbei, Mittwoch 22.04. 19h CEST für Netzwerktreffen; e-mail an uns: contact@mayday.jetzt und wir schicken dir den Ort (online)

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See you MAY 2020 MAYDAY!

wir empfehlen 2019 in Wien folgende 1.MAI Aktivitäten:

1.MAI 2019 ab 10h – 13h Kundgebung – Für die ganzjährige Öffnung der Notschlafstellen!Platz der Menschenrechte / Marcus Omofuma Denkmal

Webseite: https://sommerpaket.noblogs.org

1.MAI ab 14h Demonstration – 20 Jahre danach: Omofuma, das war Mord! Gegen rassistische Polizeigewalt! Platz der Menschenrechte / Marcus Omofuma Denkmal

Website: https://radikale-linke.at/de/2019/04/06/20-jahre-danach-omofuma-das-war-mord-gegen-rassistische-polizeigewalt/

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MAYDAY – für das gute Leben 1.MAI ab 12h Kundgebung, Demonstration und Programm in Fluc

Treffpunkt für die MAYDAY ist der 1.Mai um 12h am Praterstern. Gegen 17h wird sich die Demonstration zur Abschlusskundgebung die bis ca. 23h dauern wird am Praterstern zurück einfinden. Parallel dazu ist ab 17h Fluc oben für eine MAYDAY – Soliveranstaltung geöffnet.

Eine Sammlung der Programmpunkte, Redner_innen und Musiker_innen findet sich hier >>>
Weiterlesen

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Die nächsten Vorbereitungstreffen / the next preparation meetings


offene Vorbereitungstermine / open preparation meetings (immer bis ca. / always till around 20h30)
Mittwoch / wednesday 4.4. 18h
Dienstag / thuesday 10.4. 18h
Dienstag / thuesday 17.4. 18h
Dienstag / thuesday 24.4. 18h

Augasse 2-6, 1090 Wien – Immer im 4.Stock /Aufzug C ÖH Akbild Raum “Wolke”
Erreichbar mit den Linien D, 35A, 37A, U5, U6
Die Räumlichkeiten sind über den Aufzug neben der Einfahrt zur Parkgarage beim Josef Holaubeck Platz oder über eine Rampe von der Augasse aus Rollstuhltauglich befahrbar. Bitte schreibt uns eine e-mail für genauere Wegbeschreibung und Support.

Augasse 2-6, 1090 Wien – 4th floor / elevator C ÖH Akbild Room “Wolke”
Accessible with the lines D, 35A, 37A, U5, U6
The premises can be accessed via the elevator next to the entrance to the parking garage at Josef Holaubeck Platz or via a ramp from the Augasse with a wheelchair. Please send us an e-mail for more detailed directions and support.

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MAYDAY 2018 – 12h Praterstern

SAVE THE DATE!

Heraus zum 1.Mai – um 12h treffen wir uns am Praterstern!

Details hier https://www.mayday.jetzt/index.php/2018/04/19/mayday-fuer-das-gute-leben-1-mai-ab-12h-kundgebung-demonstration-und-programm-in-fluc/

Come with us to the 1st of may – we will meet at 12h at Praterstern!

Details here https://www.mayday.jetzt/index.php/2018/04/19/mayday-fuer-das-gute-leben-1-mai-ab-12h-kundgebung-demonstration-und-programm-in-fluc/

support: mayday18_translate

+++ Check out or growing program for events happening before MAYDAY // schaut dir die wachsende Sammlung an Veranstaltungen die vor der MAYDAY stattfinden an: https://www.mayday.jetzt/index.php/vor-der-mayday/

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call 2018 MAYDAY

english version see below

MAYDAY MAYDAY
nach einem Jahr Pause wird es am Nachmittag des 1.Mai 2018 wieder MAYDAY durch die Straßen Wiens schallen.

Wir sind #prekär. Doch diese Regierung hat es weiter auf uns abgesehen. In Oberösterreich lässt sich ablesen wie vielleicht bald in ganz Österreich mit progressiven Vereinen umgegangen wird. maiz / FIFTITU% und ARGE SIE wurden 100% der Fördermittel entzogen (1). Förderungen gibt es bald nur noch für Lederhosen, Männerbünde und Volksmusik. Der Teil des Regierungsprogramm der sich mit den Rechten von Mieter_innen auseinandersetzt wurde direkt von einer Immobilien Lobby Organisation abgeschrieben(2). Wenn wir uns die Miete nicht leisten können dann sollen wir halt Wohnungen kaufen. Oder mehr Arbeiten – das ginge gut mit einer Arbeitszeitverlängerung. Und wer dann arbeitslos ist wird “selbst schuld” sein und soll die Gelder gestrichen bekommen. Und überhaupt – Hetze gäbe es ja von “vielen Seiten” und nicht ein Anstieg an antisemitischen, antimuslimischen, rechtsextremen und generell rassistischen Handlungen ist das Problem – wir müssen dringen über #reichenhetze (3) reden.
Ein schlanker menschenverachtender Staat. will…
abschieben, kürzen, privatisieren, rauchen, ausschließen, grenzen schließen, fingerabdrücke, ins binäre zwängen, hetzen, schweigen, macht ergreifen.
Betrieben von einen xenophoben, anti-feministischen, rassistischen, neoliberalen und rechtsextremen Regierung die es auf unsere Körper unsere Daten und allgemein auf alle abgesehen hat die weniger haben und nicht den neoliberalen Normbild der Geilomobil-Gesellschaft entspricht. Herzlich Willkommen im Wien 2018 /////// daher werden wir werden lautstark durch die Stadt demonstrieren – die MAYDAY Parade zeigt unsichere Lebensumstände auf und macht soziale Kämpfe von unten sichtbar. Wir zeigen alternativen und Zugänge für ein solidarisches miteinander auf. Gemeinsam gegen Kapitalismus, Patriarchat – für eine emanzipatorische Gesellschaft frei von Unterdrückung – für ein Gutes Leben für alle.

(1) siehe http://frauenlandretten.at/
(2) siehe http://urbanizm.net/
(3) siehe https://twitter.com/search?q=%23reichenhetze&src=typd

>>> Die MAYDAY ist dabei offen für weitere Themen (siehe unten) sowie generell für alle Gruppen, Kollektive oder Einzelpersonen die sich solidarisch und mit emanzipatorischer Perspektive einbringen wollen sind herzlich willkommen.
Themen der MAYDAY werden dabei u.a. mithilfe von Redebeiträgen an den passenden Orten der Stadt eingebracht. Zusätzlich soll es eine Text/Material Beitragssammlung geben die in Form eines Zine zur Parade erscheinen wird.

Wer mit – planen, schreiben, zeichnen, layouten, Radio machen, vorbereiten, transparente malen, basteln, übersetzen, einen eigenen Wagen oder Block, ein Straßenfest am Ende, oder sich sonst wie beteiligen magst – komm zu den Vorbereitungstreffen oder schreibt eine e-mail (contact@mayday.jetzt) – hier findet ihr den PGP Schlüssel:
https://www.mayday.jetzt/index.php/kontakt/

Für die Vorbereitung und Erarbeitung von Inhalten der MAYDAY gibt es mehrere Vorbereitungstreffen.
Es wird zudem einige Infoveranstaltungen und Termine geben die Themen rund um die MAYDAY sowie allgemein Prekarisierung und soziale Kämpfe thematisieren.

offene Vorbereitungstermine:
Donnerstag 15.03. 17h – Augasse 2-6, 1090 Wien – 4.Stock /Aufzug C ÖH Akbild Raum “Wolke”
Dienstag 27.03. 18h – Augasse 2-6, 1090 Wien – 4.Stock /Aufzug C ÖH Akbild Raum “Wolke”
Erreichbar mit den Linien D, 35A, 37A, U5, U6
Die Räumlichkeiten sind über den Aufzug neben der Einfahrt zur Parkgarage beim Josef Holaubeck Platz oder über eine Rampe von der Augasse aus Rollstuhltauglich befahrbar. Bitte schreibt uns eine e-mail für genauere Wegbeschreibung und Support.
mehr Termine in kürze

Themenabende / Termine:
Donnerstag 15.03. Filmabend ab 19h – im Anschluss and das offene Treffen / Augasse 2-6, 1090 Wien

Teile der Precarity Compilation (siehe http://eipcp.net/transversal/0704/p2p/en) sowie thematisch passende Kurzfilme (o-ton mit englischen Untertiteln)
“MayDay! MayDay! We are the precarious. We are hireable on demand, available on call, exploitable at will and firable at whim. We have become skillful jugglers of jobs and contortionists of flexibility. But beware: we are agitating with a common strategy to share our flexfights!”

Kurzfilm: HOMEWORK#1 (von http://www.ritamaralla.it/)
Images of everyday life are continuing on the screen, but sometimes something contradiction appear: the regularity of living is questioning. In the background a pounding list of questions forces the viewer to question the routine of domestic life and the relationship between the inhabitants in the houses.

und weitere Kurzfilme

Wo? Augasse 2-6, 1090 Wien – 4.Stock /Aufzug C ÖH Akbild Raum Wolke
Die Räumlichkeiten sind über den Aufzug neben der Einfahrt zur Parkgarage beim Josef Haulabeck Platz oder über eine Rampe von der Augasse aus Rollstuhltauglich befahrbar. Bitte schreibt uns eine e-mail für genauere Wegbeschreibung und Support.

noch ohne Termine / Details in kürze
– Die Stadt bunt machen – Workshop und Bastelsession zu Graffiti, Schablonen, Seedbombs, Farbbomben usw.
– Screening – Athens from below
– Transparente malen & Bastelsession
… mehr termine t.b.a.

Du organisiert Termine die du passend zur MAYDAY sind? Schick uns die Info und wir bewerben gerne mit! Wir freuen uns auch über Kooperationen und weitere Thementermine in Kooperation vor allem im laufe des April.

PREKÄR! Was ist das?
Bedeutungen:
[1] widerruflich, unsicher
[2] heikel, schwierig, problematisch
Beispiele:
[1] Das Beschäftigungsverhältnis als Leiharbeiter ist prekär.
[1] Das Prekäre an der aktuellen gesellschaftlichen Situation ist, dass die Lebens- verhältnisse instabil sind und sich jederzeit ändern können.
[2] Die Situation ist prekär.
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] prekärer Friede, Waffenstillstand, prekäres Arbeitsverhältnis, Beschäftigungsverhältnis
[2] prekäre (finanzielle, wirtschaftliche) Lage, Situation

Thematisch schlägt die MAYDAY Brücken, verbindet Themen und strebt Kooperation statt Vereinzelung an. Es wird/kann um Streiks im Sozialbereich ebenso gehen wie um Gendenkkultur von Anschluss bis Flakturm. Um Carearbeit und unbezahltes Arbeiten. Über Arbeitslosigkeit und nicht arbeiten dürfen oder scheiß Bezahlung bekommen – um weltweites bedingungsloses Grundeinkommen ebenso wie über Anti-Arbeit und Blaumachen. Genauso wie um rechtsextreme neoliberale rassistische xenophobe antifeministische Regierung ebenso wie um Militarisierung, Grenzpolitik und Bewegungsfreiheit, um Kriege und Regime um Angriff auf selbstverwaltete Gebiete und Widerstand von unten. Um anti-feministischen Angriffen der Regierung durch Streichungen von Fördermitteln für progressive Vereine in Oberösterreich, um Selbstbestimmung von Menschen mit dis_ability und das Recht über den eigenen Körper zu verfügen von Schwangerschaftsbruch bis zu Sexarbeit. Um die steigenden Mieten und fehlenden Räumen um Auseinandersetzungen für ein Recht auf Stadt. Wir protestieren gegen Bildungs- und Zugangsbeschränkungen, für eine Stadt ohne Autos, für die Überwindung von (binärer) Geschlechtersysteme, gegen Überwachung und für digitale Souveränität, sowie ganz allgemein für eine Stadt der vielen.

//////////////// english version

MAYDAY MAYDAY
After a year’s break, MAYDAY will sound through the streets of Vienna on Afternoon of the May 1, 2018 again.

We are #precarious. But this government is after us. In Upper Austria one can see how it may soon be handled throughout Austria with progressive associations. maiz / FIFTITU% and ARGE SIE have been deprived of 100% of their funding (1). Fundings will soon be available only for lederhosen, male only groups and folk music. The part of the government program dealing with the rights of tenants was directly written off by a real estate lobby organization (2). If we can not afford the rent then we should just buy apartments. Or work more – that would work well with a working time extension. And then who is unemployed will be “guilty by themself” and should get the funds deleted. And in general – there is agitation happening from “many sites” and not an increase in anti-semitic, anti muslim, extreme-right and in general racist acts is the problem – we have to talk about #reichenhetze (3).
A slim, inhumane state. wants to…
remove, shorten, privatize, smoke, exclude, close borders, gain fingerprints, force into the binary, agitate, silence, seize power.
Operated by a xenophobic, anti-feminist, racist, neoliberal and extreme right-wing government that is after our data, our bodies and generally on all who have less and does not meet the neo-liberal normative image of the “Geilomobil” society. Welcome to the Vienna 2018 /////// Therefore, we will be demonstrating loudly through the city – the MAYDAY Parade shows unsafe living conditions and makes social struggles visible from below. We show alternatives and approaches towards solidarity with each other. Together against capitalism, patriarchy – for an emancipatory society free from oppression – for a good life for all.

(1) see http://frauenlandretten.at/
(2) see http://urbanizm.net/
(3) see https://twitter.com/search?q=%23reichenhetze&src=typd

>>> The MAYDAY is open for further topics (see below) as well as for all groups, collectives or individuals who want to share solidarity and emancipatory perspectives.
Topics of MAYDAY are e.g. made visible trough speeches in the appropriate places in the city. In addition, there will be a text / material collection of contributions that will appear in the form of a zine for the parade.

If you want to – plan, write, draw, layout, make radio, prepare, do transparents, prepare demonstration-stuff or participate as you like, translate,
your own truck or block, a street party at the end – come to the preparatory meetings or write an e-mail (contact@mayday.now) –
here you find the PGP Key:

Kontakt

There are several preparatory meetings for the preparation of MAYDAY content.
There will also be some information events and themed evening events with topics around the MAYDAY and general precarization and social struggles.

open preparation meetings:
Thursday 15.03. 17h – Augasse 2-6, 1090 Wien – 4th floor / elevator C ÖH Akbild Room “Wolke”
Tuesday 27.03. 18h – Augasse 2-6, 1090 Wien – 4th floor / elevator C ÖH Akbild Room “Wolke”
Accessible with the lines D, 35A, 37A, U5, U6
The premises can be accessed via the elevator next to the entrance to the parking garage at Josef Holaubeck Platz or via a ramp from the Augasse with a wheelchair. Please send us an e-mail for more detailed directions and support.
more dates soon

Theme evenings / Dates:
Thursday 15.03. MAYDAY – Shortfilms #1
from 19h on – after the the open meeting / Augasse 2-6, 1090 Vienna

Parts of the Precarity Compilation (see http://eipcp.net/transversal/0704/p2p/en) as well as thematically fitting short films.
Original tone with english subtitles
“MayDay! MayDay! We are the precarious. We are hireable on demand, available on call, exploitable at will and firable at whim. We have become skillful jugglers of jobs and contortionists of flexibility. But beware: we are agitating with a common strategy to share our flexfights!”

Shortfilm: HOMEWORK#1 (by http://www.ritamaralla.it/)
Images of everyday life are continuing on the screen, but sometimes something contradiction appear: the regularity of living is questioning. In the background a pounding list of questions forces the viewer to question the routine of domestic life and the relationship between the inhabitants in the houses.

and further shortfilms

Where? Augasse 2-6, 1090 Wien – 4th floor / elevator C ÖH Akbild Raum Wolke
The premises can be accessed via the elevator next to the entrance to the parking garage at the Josef Haulabeck Platz or via a ramp from the Augasse out of the wheelchair. Please send us an e-mail for more detailed directions and support.

still without dates / details soon
– Make the city colorful – workshops and crafting sessions on graffiti, stencils, seedbombs, paint bombs, etc.
– Screening – Athens from below
– paint & craft session

You organize events that are fitting to the context of MAYDAY? Send us the info and we are happy to advertise them! We are also looking forward to cooperations and other themed events in cooperation, especially in the course of April.

PRECARIOUS! What’s this?
meanings:
[1] revocable, uncertain
[2] delicate, difficult, problematic
Examples:
[1] The employment relationship as a temporary worker is precarious.
[1] The precariousness of the current social situation is that the living conditions are unstable and can change at any time.
[2] The situation is precarious.
Characteristic word combinations:
[1] precarious peace, ceasefire, precarious employment relationship, employment
[2] precarious (financial, economic) situation

Thematically, MAYDAY builds bridges, connects topics and strives for cooperation instead of isolation. It will / can be about social strikes as well as rememberence culture from Anschluss to Flakturm. About carework and upayed work. Being unemployed and not being allowed to work or getting paid shitty – for worldwide unconditional basic income as well as anti-labor and not going to work stuff. About the right-wing extremist neo-liberal racist xenophobic anti-feminist government as well as about militarization, border politics and freedom of movement, wars and regimes about attacks on self-governing territories and resistance from below. To rule out anti-feminist attacks by the government by deleting funding for progressive associations in Upper Austria, to self-determination of people with dis_ability and the right to own body from pregnancy to sex work. To the rising rents and missing spaces around disputes for a right to city. We protest education and access restrictions, for a city without cars, the overcoming of (binary) gender systems, against surveillance and for digital sovereignty, and more generally, for a city of many.

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