MAYDAY support – unhörbarer Jingle & Flyern

Einige Tage vor der MAYDAY tut sich eine Menge;
die Flyer für die Bewerbung sind da und wir freuen uns über Unterstützung beim verteilen
Infos dazu unter: https://pad.riseup.net/p/mayday14flyer

Ebenso haben wir anonym eine feine kurzes Ankündigungs- Audio File zu gesendet bekommen der zur Verwendung als Radio-Jingle gedacht war.
ABER: Der Jingle ist für euch in den Radios unhörbar, dadurch das verschiedene Politiker*innen darauf zu hören sind, und nicht nachvollzogen werden kann woher die Aufnahmen von diesen stammen unterliegt das Audio-Kunstwerk dem Urheberrecht.
nicht hörbar ist dieser unter: https://anonfile.com/38l7H3dcb5/Mayday_Jingle_2014__14.4.2014_.mp3

Hier nochmal detailliert: Das Audio-File beinhaltet sehr viele Originaltöne von Politiker_innen oder anderen Personen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Hörfunk- oder Fernsehveranstalter_innen erst ausgestrahlt worden sind. Daher verfügen diese anderen Veranstalter_innen für 50 Jahre über die
Leistungsschutzrechte für dieses Material. Eine Ausstrahlung ohne deren Genehmigung ist nicht gestattet.
Material von anderen Hörfunk- oder Fernsehveranstalter_innen auszustrahlen ist nicht sinnvoll, da theoretisch für jeden einzelnen verwendeten Ausschnitt die doppelten Produktionskosten der Sendungen in Rechnung gestellt werden könnten, in denen sie erstausgestrahlt worden sind.

Ein weiter Grund sich für (creative)Commons und Copyleft einzusetzen;
copyriot Grüße von der MAYDAY

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Flyer Deutsch / Englisch / Türkisch

PREKÄR! Was ist das?
Bedeutungen:
[1] widerruflich, unsicher
[2] heikel, schwierig, problematisch

Beispiele:
[1] Das Beschäftigungsverhältnis als Leiharbeiter ist prekär.
[1] Das Prekäre an der aktuellen gesellschaftlichen Situation ist, dass die Lebens- verhältnisse instabil sind und sich jederzeit ändern können.
[2] Die Situation ist prekär.

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] prekärer Friede, Waffenstillstand, prekäres Arbeitsverhältnis, Beschäftigungsverhältnis
[2] prekäre (finanzielle, wirtschaftliche) Lage, Situation

Wer profitiert von Entsolidarisierung und Verdrängung von Obdachlosen, Bettler*Innen, Sexarbeiter*Innen?

Wie war das nochmal mit der Sperrzone und Rechtsaußenstehenden, die in der Hofburg feiern?
Warum ist Josef weiterhin in Untersuchungshaft?

Hackeln bis zum Umfallen, Schikanierung beim AMS, Billiglöhne, soll’s das gewesen sein?

deutsch englisch – PDF download
deutsch türkisch – PDF download

MAYDAY MAYDAY!!
ALLES FÜR ALLE!
…und wie war das mit Recht auf Stadt?

Am 1.Mai findet wieder die europaweite Mayday-Parade statt – die (im Gegensatz zum alteingesessenen Feiern des “Tags der Arbeit”) auf lebhafte und kollektive Weise
PREKARISIERUNG UND IHRE GESICHTER thematisieren will. Prekarisierung bedeutet der Wandel von rechtlich und sozial abgesicherten Lebens- und Arbeitsverhältnissen hin zu unsicheren, weil widerruflichen oder nicht anerkannten bis zu ausbeutenden Tätigkeiten.
Weiters meint Prekarisierung auch – als Folge von gesellschaftlicher, (staats)politischer, wirtschaftlicher Normierung und ihrer Be- bzw. Verwertungslogik – die Unsichtbar-Machung von Menschen. Jener Menschen, die keine Privilegien nutzen können, die nicht an der Spitze des Patriarchats (= Bevorzugung, Dominanz, Herrschaft des “Männlichen”) stehen, die nicht dem erwarteten Geschlecht, der erwarteten Herkunft bzw. Hautfarbe oder der erwarteten Familien- oder Wohnform entsprechen (wollen).
Ja, es geht um viele Äußerlichkeiten, Papiere, Körper, Bildung, Rechte, Eigentum, Produktionskraft und -mittel und den Zugang dazu. Ganze Lebensentwürfe und -formen werden im Namen von Wirtschaftssystem, repressiven (Staats-)Mechanismen, (auch ungeschriebenen) Reglementierungen/ Gesetzen und (biologistisch argumentierender) hierarchischer Gesellschafts- Ordnung zum “Anderen” erklärt und der Verdrängung ausgesetzt! Prekäre Lebens- und Arbeitssituationen stehen oft im
Zusammenhang miteinander und bewegen sich zwischen Armut, Diskriminierung, Ausgrenzung und (scheinbarer) Machtlosigkeit.
Doch Prekarisierung ist bekämpfbar und wir wollen Impulse der Selbstbestimmung, Selbstorganisierung, Selbstverwaltung und Veränderung setzen, denn NICHTS MUSS SO BLEIBEN WIE ES IST!

Warum ALLES FÜR ALLE?
Alles für Alle war eine zentrale Forderung des zapatistischen Aufstandes in Mexiko gegen die kapitalistisch-neoliberalen Zustände (Stichwort: Privatisierung, Selbstregulierung, Globalisierung des Marktes), der auch vielfältige, nicht zu vereinheitlichende soziale Bewegungen angestoßen hat. Alles für Alle fordert ein, was uns zusteht, nämlich das gute Leben – in dem wir nicht die ganze Zeit mit der Erfüllung grundlegendster menschlicher Bedürfnisse nach Wohnen, Nahrung etc. durch Lohnarbeit beschäftigt sind und ansonsten brav konsumieren dürfen, wenn wir es (uns) denn überhaupt (leisten) können. Wir nehmen uns den Platz, den wir brauchen und wählen dafür selbst geeignete Mittel zur Gestaltung unserer Lebens, unserer Stadt – denn niemand sonst kann das für uns tun!

Alles für Alle rüttelt an den bestehenden Machtverhältnissen und bleibt nach wie vor ein zentrales strategisches Ziel, gerade dann, wenn die kapitalistische Realität in eine ganz andere Richtung weist: in die, der immer aggressiver werdenden Umverteilung von unten nach oben, einer fortgesetzten Entwertung jeglicher Arbeit, unseres Wissens und unseres Könnens.

Der CARE-STREIK
thematisiert oft als selbstverständlich gesehene (51% davon unbezahlte) Reproduktionsarbeit wie Haushaltsarbeit, Betreuung von Kindern, Pflege von Familienmitgliedern oder auch anderen Personen, die meist von Frauen* durchgeführt wird. Genauso geht es um Beziehungsarbeit, Sorge, Umsicht, Sich-Kümmern, Empathie, Aufmerksamkeit und Vereins-, Freiwilligen- und Solidaritätsarbeit, die nicht nur zur Unterstützung von Partner*Innen/Familie, sondern auch einer Gemeinschaft oder eines Netzwerks dienen. Beispiele sind Volxküchen, Commons/ Allmende (=gemeinschaftlich organisierte Landwirtschaft), Netzwerkarbeit
bei großen Bewegungen wie Occupy, Tahrir- Platz, Gezi-Park. In dieser Hinsicht geht Care über die Reproduktion hinaus, wirkt organisierend, konstituierend, schafft neue solidarische Formen. Wir müssen auch realisieren (wie es Aktivistinnen* schon in den 70ern in Dänemark oder Irland aktionistisch umgesetzt haben) welches Machtpotential in der Care-Arbeit steckt: wenn in diesem Bereich gestreikt wird, diese Arbeit nicht mehr gemacht wird, bricht die Ökonomie zusammen!
Das heißt beim Care-Streik geht es vor allem um Thematisierung und Politisierung – raus aus der Selbstverständlichkeit, treten wir in Aktion!!

Das RECHT AUF STADT
beschränkt sich nicht nur auf bestimmte Nutzungen urbaner Räume, sondern verlangt den Zugang zu politischen Debatten über zukünftige Entwicklungen.
Hierbei geht es nicht um individuelle, sondern kollektive Rechte wie leistbaren Wohnraum, nichtkommerzielle Freiräume, die Vergesellschaftung von Immobilien, eine
ökologische Stadtplanung, die mitgestalten und mitbestimmen lässt, verschiedene Wohnformen (wie z.B. auch Wagenplätze) und natürlich auch die Erhaltung bzw.
Wiederherstellung öffentlicher Grünflächen.
Gentrifizierung spielt dabei eine große Rolle – diese forciert eine Abwanderung ärmerer und den Zuzug wohlhabenderer Leute durch struktur-verändernde Gestaltung von Stadtvierteln. Was hipper ist, muss auch teurer sein! Und immer mehr Menschen werden aus ihren Wohnungen hinausgeekelt oder zwangsgeräumt.
Immobilienbesitzer*Innen, Stadtplanung, Wirtschaft und Politik wollen sich in ihre Geschäfte natürlich möglichst wenig dreinreden lassen, schließlich geht es ja um
viel. Nämlich um Geld und Prestige!
Doch die Öffentlichkeit sind wir ALLE und das Recht auf Stadt ist unsere politische Forderung: Die Stadt wächst mit uns!

Wir nehmen die Umstände nicht als gegeben hin und fordern euch auf, euch kreativ und konstruktiv zu beteiligen! Verschiedene Beiträge unterschiedlicher Gruppen und
Kollektive sollen unsichtbare Prekarisierung, Verdrängung und Repression aufzeigen und zum Handeln anregen. Seid kritisch, laut, tanzt und lacht, denn Emanzipation ist keine Sache der Willensanstrengung alleine und Prekarisierung keine dauerhafte Konstante!

-> Gegen Repression und Kriminalisierung selbstorganisierter Gruppen und Protest- Bewegungen!
-> Bewegungsfreiheit für Alle Personen, weltweit!
-> Für ein Einkommen zum Auskommen, unabhängig der Lohnarbeit!
-> Für die Stärkung der Care-Arbeit(enden)!
-> Für das Recht auf Stadt und die Anerkennung selbstorganisierter Wohnformen!
-> Für ein selbstbestimmtes Leben!
ALLES FÜR ALLE!

MAYDAY MAYDAY!
EVERYTHING FOR EVERYONE!
On May 1st the 8th pan-European Mayday-Parade is going to take place. Contrary to the traditional notion of celebrating the “Labour Day”, our aim is to address precarity marginalisation and their appearances. Precarity means that legal and social working and living conditions change from being safe to being unsafe and the conditions become increasingly unstable or even exploitative. These conditions are mostly invisible or go unnoticed because of political, economic and
social norms and standards. Precarity concerns patriarchy (Patriarchy = social structure in which authority is primarily exercised by males). It concerns those who have the “wrong” skincolour, the “wrong” gender etc. or those who don’t want to live in standard family or housing conditions. Those affected are mostly
not oppressed by only one of the factors mentioned above. A combination of those factors often leads to powerlessness, helplessness and poverty.
It is possible to fight those conditions and to fight patriarchy! We want to release a pulse for self-empowerment, autonomy and change!
Because THINGS CAN CHANGE!

So why EVERYTHING FOR EVERYONE?
“Everything for everyone” was a main postulation of the Zapatista-movement in Mexico against neoliberal capitalism. This movement has since then become a role
model for a wide range of social movements all over the world.

Everything for everyone demands a good life for everybody; a life in which it’s not necessary to spend all energy on satisfying one’s basic needs by wage labour. Now, if in the end there’s money and time left, people are supposed to spend it on consumer goods.
We are going to claim the space we need and want! Who else is going to do it for us? It is necessary to act now because the economic and social reality is moving more and more towards an unacceptable degree of disparity.

What is CARE-WORK (-strike?)?
Care-Work means reproductive work including chores, childcare, nursing care – these tasks are mostly taken on by women and are usually unpaid. But also voluntary, association work and basic social responsibilities such as empathetic and caring behaviour in general, can be a part of Care-Work. In social communities and political movements “care” outgrows it’s reproductive character and becomes a necessary and constructive power like in Occupy, Tahrir Place, Gezi Park, commons, food sharing etc.
It is necessary to realize, how important and powerful Care-Work is! Strikes in the caresector could lead to the collapse of the economic system (as shown by activists in the 70s in Ireland and Denmark). Let’s not take Care-Work for granted – take part in the protest!

The RIGHT TO THE CITY
…is not only the usage of urban space, but also the possibility of taking part in political discussions about future developments.
It’s about a right for everybody, a right to affordable living space and open public space, about public ownership of real estate and the right to choose a non-common kind of living (like living in trucks). Gentrification is a key word: planned, structural changes lead to raising cost of living, leaving non-wealthy
people increasingly marginalised. Other common phenomena are eviction or more subtle forms of pressure to get rid of those who are considered unwanted.
Real estate owners, urban planners, politicians and economists are not willing to give up their dominance – because it’s about money and prestige.
The city is a space for every single one of us – we have a right to take part in decision making processes! The city grows with us!

We’re not going to accept the current situation!
Take part in demonstrations, Care-Work Strike and all kinds of critical actions! During the Mayday-Parade groups and collectives are going to point out different forms of hidden casualisation, marginalisation and repression.
We want to inform people and encourage everybody to take action!
Because THINGS CAN CHANGE!

-> Against repression! Against the criminalisation of political protest!
-> Freedom of movement for everybody – worldwide!
-> For a social income that allows for a good life – without the pressure of wage labour!
-> For stronger recognition of Care-Work!
-> For the right to the city and the recognition of uncommon kinds of dwelling!
-> For an autonomous life!
EVERYTHING FOR EVERYONE!

MAYDAY MAYDAY!! HERŞEY HERKES İÇİN!
…Şehirde özgür yaşam hakkı mı demiştik?

Bu sene de 1 Mayıs tarihinde Avrupa çapında Mayday (1 Mayıs) yürüyüşleri ve gösterileri düzenleniyor. Geçmişte işçi bayramı olarak kutlanan bu özel günde artık kolektif ve canlı bir şekilde halkın egemen güçlerce PREKARYALAŞTIRILMASINI (sosyal anlamda güvencesizleştirilmesini) ve bu sürecin dinamiklerini konu edinmekteyiz.

Prekaryalaştırma, hukuki ve sosyal yönden güvenceli yaşam ve çalışma şartlarından giderek her an işten çıkartma ihtimaliyle baş başa, hukuk sisteminin dışına itilmiş, sömürü temelli ve güvencesiz koşullara gidişi ifade eden bir kavramdır. Prekaryalaştırma, aynı zamanda toplumsal, ekonomik ve siyasi koşulların dayattığı bir iklimde insanların değersizleştirilmesi ve hatta görünmezleştirilmesi sürecini ifade eder. Tabii burada ataerkil iktidar yapısının tepesinde bulunmayan, avantajlı cinsiyet, köken, ten rengi veya ailevi koşullara sahip olmayan, kısacası sistemin köşe başlarında bulunmayan ya da bulunmak istemeyen insanlardan bahsediyoruz.
Bu bağlamda beden, dış görünüş, eğitim, haklar, vatandaşlık, oturma ve çalışma izinleri, mülkiyet, iş gücü, üretim araçları ve bunlara erişim gibi kavramlar da son derece önemli yer tutuyorlar. Ekonomik düzen, baskıcı devlet mekanizmaları, yasalar, örf ve adetlerin dayattığı etnik hiyerarşi temelli toplumsal düzen, farklı yaşam biçimlerini ötekileştirmekle kalmayıp eritmeyi hedef edinmiş durumda. Bizlere dayatılan güvencesiz yaşam ve çalışma koşulları, fakirlik, ayrımcılığa uğrama ve dışlanma gibi sonuçlar doğurmakta ve muhataplarını kesif bir çaresizliğe itmektedir. Oysa prekaryalaştırma pratiği karşısında mücadele edilebilir ve edilmelidir de. Buna karşı biz halkın kendi kendisini örgütlediği ve yönettiği, özerk bir yapı ile değişimi öneriyoruz. Çünkü HİÇBİR ŞEY OLDUĞU ŞEKİLDE KALMAK ZORUNDA DEĞİL!

Neden HERKES İÇİN HERŞEY?
„Herkes için herşey!“ bundan 20 yıl önce Meksika’da yaşanan Zapatista Ayaklanması’nın ana talebiydi. Kapitalist-neoliberal politikalara (özelleştirmeler, küreselleşme, serbest pazarın her türlü denetimden çıkması gibi) tepki olarak doğan bu hareket, zaman içinde çok farklı toplumsal hareketlere de ilham kaynağı olmuştu. „Herkes için herşey“ felsefesi, „iyi bir yaşamın“ hepimizin hakkı olduğundan hareket ediyor. Buna göre, tüm zamanımızı barınma hakkı veya beslenme gibi en temel insani taleplerimizi karşılayabilmek için adeta birer köle gibi kapitalist sistemi beslemekle geçirmek, kalan zamanlarımızda da imkanlarımız dahilinde uslu bir şekilde bize sunulan ürünleri tüketmek bize göre „iyi bir yaşam“ değil. Aksine, biz ihtiyacımız olan alanları almayı, kendi hayatımıza, yaşadığımız ortama kendimiz biçim vermeyi benimsiyoruz. Zira biliyoruz ki, biz harekete geçmezsek bunları bize kimse altın tepside sunmayacak.

Herkes için herşey, günümüzde hüküm süren iktidar ve tahakküm ilişkilerini kökünden sarsmayı amaçlayan bizlerin temel stratejik hedefidir. Tam da kapitalist sistemin gerçekliği ters yönde bir gelişim gösterirken, ekonomik eşitsizlik daha da derinleşir, işgücümüz, becerilerimiz ve eğitimimiz günden güne değersizleşirken, bu talebi ortaya koymak her zamankinden daha da gereklidir.

„CARE“ GREVİ
Bu insiyatif genellikle kadınlar tarafından üstlenilen ev işleri, çocukların ya da diğer aile bireylerinin bakımı gibi adeta mecburi görülen ve çoğunlukla ücretlendirilmeyen faaliyetleri konu edinmektedir. Tabii bu faaliyetler ilişkiler için sarf edilen emekten gönüllü sosyal faaliyetlere, „öteki“ ile kurulan empatiden çevre için gösterilen özene, karşılıklı saygıdan dayanışma eylemlerine kadar geniş bir çerçevede ele alınmalıdır ve yalnızca partner ya da aileye verilen desteğe değil, bir grup veya topluluk için harcanan emeğe de işaret eder. Örnek olarak halk mutfakları (Volxküchen) ve ortak kullanıma açık tarım arazileri (Commons/Allmende) oluşturmak, Occupy, Tahrir veya Gezi ayaklanmaları arasında iletişim ağları kurmak gibi faaliyetler sayılabilir. Bu anlamda Care hareketi var olanın tekrarından çok, yeni organize olma ve dayanışma biçimleri üretmeyi amaçlar. 1970li yıllarda Danimarka veya İrlanda’daki aktivistlerin bu yöndeki çabaları bize Care hareketinin potansiyel gücünü göstermiştir. Ev işleri, aile bakımı gibi alanlarda greve gidildiği, bu işlerin ücretsiz yapılmasının reddedildiği bir ortamda kapitalist ekonomik sistemin de yaşama şansı kalmayacaktır. „Care“ grevi hareketinin amacı tüm bu konuları gündeme taşımak, siyasi dizgeye sokmak ve kendiliğinden yapıldığı sanılan bu işlerin değerini ortaya koymaktır. Haydi eyleme!

ŞEHİR HAKKI (Das RECHT AUF STADT)
Bu insiyatif ise kentsel alanların belirli kullanım amaçlarına açılmasının yanı sıra gelecekte kentlerde gerçekleşecek değişimler hakkında yapılacak siyasi tartışmalar ve karar aşamalarında yer almayı da talep etmektedir. Burada konu ettiğimiz haklar bireysel değil, kolektif haklardır. Birkaç örnek vermek gerekirse, makul kira miktarları, ticaretten arındırılmış özgür alanlar, emlak bürolarının kamulaştırılması (kamu eşittir halk), önceliğini ekoloji olarak belirleyen ve halkın karar mekanizmalarına katılabileceği bir şehir planlama anlayışı, farklı barınma şekillerinin desteklenmesi (örneğin karavan ve kamplar) ve tabii ki yeşil alanların korunarak daha da genişletilmesi gibi somut talepler ortaya koymaktayız. Bu noktada „kentsel dönüşüm“ ve „soylulaştırma“ kavramlarına özellikle vurgu yapmak gerekir. Zira sıkça kullanılan bu kavramlar aslen şehirlerimizde belli bölgelerde düşük gelirli insanların yaşadıkları yerleri terk etmeye zorlanarak bu bölgelerin „elden geçirilmesini“ takiben, yüksek gelir gruplarından insanlara pazarlanmasını ifade eder. Bu yeni „cazibe merkezlerinde“ doğal olarak emlak fiyatları da, kiralar da yok yere pahalılaşır. Olan da yaşadıkları bölgelerden adeta sürülen insanlara olur. Gayrımenkul sahipleri, emlak şirketleri, şehir planlamacıları, iş dünyası ve de siyasetin bu konulardaki karar mekanizmalarına sivil insiyatifleri ve dolayısıyla halkı katmak konusunda gönülsüz oldukları açıktır. Zira işin ucunda çok para ve büyük prestij söz konusudur. Ancak biz, HEPİMİZ kamuoyunun oluşturan insanlar olarak şehir hakkımızı istiyoruz! Zira şehirler bizim varlığımızla anlam kazanırlar.

Halihazırdaki durumu ve şartları kabullenmiyor, herkesi şehir ve yaşama hakkına yapıcı ve yaratıcı bir şekilde sahip çıkmaya davet ediyoruz! Çeşitli grup ve kolektiflerin katkıları, prekaryalaştırma (güvencesizleştirme), ötekileştirme ve baskı gibi iktidar pratiklerini daha da görünür kılmaya ve insanları bu konuda harekete geçmeye teşvik edecektir. Eleştirel olun, hakkınızı yüksek sesle arayın, dans edin ve gülün! Çünkü özgürlüğe ve eşitliğe giden yola yalnızca arzu ve irade sayesinde çıkamazsınız. Prekaryalaşma değişmez ve çıkışı olmayan bir durum değildir!

-> Direniş hareketleri ve otonom grupların kriminalize edilmesi, iktidar baskısına uğramasına karşı!
-> Tüm dünyada herkesin dolaşım derbestliği için!
-> Maaşlı köleliğin yerine adil bir gelir dağılımı için!
-> Care işçilerinin desteklenmesi için!
-> Şehir ve yaşam alanlarımızın kaderini kendimiz tayin edebilmek ve otonom barınma haklarının tanınmasını sağlamak için!
-> Hayatlarımızı kendi irademizle belirleyebilmek için!
HERŞEY HERKES İÇİN!

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Anmeldung MAYDAY 2014

Liebe alle!
Die MAYDAY 2014 ist heute via FAX bei unseren Freunden und Helfer*innen angemeldet worden:

An die
Bundespolizeidirektion Wien,
Büro für Vereins-, Versammlungs- und Medienangelegenheiten
Schottenring 7-9
A-1010 Wien
Fax: (01) 31 310 / 75319

Wien am 17.04.2013

ANZEIGE nach § 2 VersG & § 86 StVO
Die Versammlung ist ein Zusammenkommen von Menschen zur gemeinsamen Erörterung von Meinungen und der Kundgabe von Meinungen an andere, und wird in der Absicht veranstaltet, die Anwesenden zu einem gemeinsamen Wirken (wie Debatte, Diskussion, Manifestation) zu bewegen.
Verschiedene Inhaltliche Beiträge an Stationen während der Demonstration unterstützen diesen Zweck.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir zeigen die Abhaltung folgender Demonstration an:

Ort: Wien
Zeit: 01. Mai 2014
Beginn: 13:00
Ende: ca. 19:30

Mit einen Aufbruch der Demonstration vom Sammlungsort ist um ca. 14h30 zu rechnen.

Sammlungsort: Columbusplatz; 1100-Wien
Route: Colmbusplatz → Columbusgasse → rechts Landgutgasse → links Laxenburgerstraße bis Hausnummer 18 → Fahbahnstreifenwechsel Laxeburgerstraße zurück → rechts Raaber-Bahn-Gasse → links Favoritenstraße → rechts Landgutgasse → links Sonnwendgasse → rechts Laxenburgerstraße → gerade Südtirolerplatz/Favoritenstraße → rechts Belvederegasse → links Prinz-Eugen-Straße → links Plößlgasse → rechts Argentinierstraße → links Paniglgasse → gerade Schaurhofergasse → gerade Faulmanngasse → rechts Rechte Wienzeile → links Operngasse → links Getreidemarkt → rechts Babenbergerstraße → rechts Nibelungengasse → rechts Operngasse → links Friedrichstraße → rechts Kärntnerstraße → links am Karlsplatz entlang → gerade Lothringerstraße → links Johannesgasse → rechts Parkring bis höhe Weihburggasse rechts Einfahrt in Stadtpark dort Abschlusskundgebung auf betonierter Fläche vor Johann Strauß Denkmal

Endpunkt: Stadtpark
Die Demonstration wird nach einer Schlusskundgebung im Stadtpark aufgelöst.
Politische Kundgebung zum Thema/ unter dem Motto “prekäre Lebensverhältnisse, Arbeitsverhältnisse in der Gesellschaft”

Mithilfe der Demonstration soll anlässlich des 1.Mai der Gesellschaftliche Zugang und Umgang mit Arbeit thematisiert werden. So wird insbesondere auf Themen wie Care-Arbeit, Gentrifizierung, der Umgang des AMS mit Erwerbslosen, Asylwesen und die Problematik der Wohnungslosigkeit und Verdrängung von Wohnungslosen aus dem Stadtpark eingegangen werden.

Anmelderin: für die Webseite rausgenommen

VersammlungsleiterIn: wird vor Ort benannt

Erwartete TeilnehmerInnenzahl: 700

Ein Schutz durch die Organe der Bundespolizeidirektion ist nicht erforderlich

verwendete Hilfsmittel: Am Versammlungsort werden Infostände aufgebaut, Während der gesamten Demonstration werden Flyer/Flugzettel verteilt. Als Zusätzliche Hilfsmittel werden diverse Fahrzeuge, Musikanlagen, Instrumente, Transparente, Dekorationsmaterial etc. eingesetzt.

Mit freundlichen Grüßen;

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ALLES FÜR ALLE! – und wie war das mit Recht auf Stadt?

MAYDAY MAYDAY!!
#################
ALLES FÜR ALLE! –
und wie war das mit Recht auf Stadt?
> > > > > > > > > > > > > > > > > >
01.05. 1st of MAY Treffpunkt 13h / 1pm. Columbusplatz
1100 – Wien / Vienna / Bécs / Dunaj / Wiedeń / Viyana / Wenen

>>> Protest passiert nicht von alleine – bring dich ein!

Fest steht für uns, dass es am 1.Mai erneut eine kollektive Demonstration quer durch die Stadt geben wird. Anhand verschiedener Stationen werden wir thematisieren warum es ALLES für ALLE geben soll. Wie hängt Wagenleben und die neuerliche Vedrängung der Wagenplätze mit den Geschehnissen rund um den Gezi Park zusammen? Was ist eigentlich CARE- Arbeit? Wie war das nochmal mit der Sperrzone und den Rechtsaußenstehenden die in der Hofburg feiern? Warum geht Repression alle etwas an? Wer profitiert von Verdrängung? Und was hat all das mit dem Recht auf Stadt zu tun?

Lasst und gemeinsam Antworten auf diese Fragen finden und tragt dazu bei, dass die Parade auch organisatorisch Spaß macht.
Komm zum nächsten Koordinierungstreffen am 20.03.2014 – um 19:30 in der d3zentr4le (Akademie Bildende Künste Wien, Schillerplatz 1-3, Raum e4 – Nähe U4 Karlsplatz).

Gerne könnt ihr auch unabhängig vom Koordinationstreffen Dinge/Aktionen planen. Vielleicht hast du/ habt ihr Lust Texte für den Reader oder Redebeiträge für die Parade zu schreiben? Oder gibt es Ideen für Dinge die unterwegs oder entlang der Route passieren können. Eine Band auf Lastenrädern? Fronttranspi malen? Ein Kinderwagenblock? Ein Motiv für den Flyer oder das Plakat? Als Bezugsgruppe die Polizei beobachten? Auf Stelzen gehen? Info-Flyer für Pasant*innen? Eine mobile Zuckerwattefabrik? her damit >>> ALLES für ALLE !

>>> Seit Jahren bieten die MAYDAY-Paraden einen fixen Bezugspunkt für Menschen die sich mit verschiedenen Aspekten prekären Lebens auseinandersetzen und davon betroffen sind. Durch das gemeinsame Raumnehmen mit der Demonstration/Parade am Nachmittag des ersten Mai zeigen wir diese oft unsichtbaren Unsicherheiten auf. Klar ist, dieses Ereignis organisiert sich nicht von selbst. Auch wenn in den letzten Jahren immer mehr Personen am ersten Mai teilnahmen, wünschen wir uns doch auch einen kräftigen Zuwachs für die organisatorische Arbeit, die oft ebenfalls unsichtbar bleibt, ohne die die Parade aber nicht stattfinden kann. Es scheint nicht vermessen, vom MAYDAY als soziale Bewegung mit internationaler Wirkung zu sprechen. Lasst uns gemeinsam die Route und den Treffpunkt überlegen, verschiedene Stationen am Weg festmachen, uns überlegen wie wir mit den Behörden und möglicher Repression umgehen. Es gilt zu organisieren, Gruppen zu involvieren, Geld aufzustellen, Infomaterial zu produzieren. Über vielfältigste Beteiligung, auch nur in einzelnen Bereichen, freut sich die MAYDAY 14.
Mehr zur MAYDAY 14 findet ihr (in Kürze) auf der Webseite: http://mayday-wien.org

Bitte schickt diese Einladung auch an euch bekannte Listen und Personen!

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MAYDAY 14 – vorbereitungstreffen

MAYDAY 14 – vorbereitungstreffen:

Seit Jahren bieten die MAYDAY-Paraden einen fixen Bezugspunkt für Menschen die sich mit verschiedenen Aspekten prekären Lebens auseinandersetzen und davon betroffen sind. Durch das gemeinsame Raumnehmen mit der Demonstration/Parade am Nachmittag des ersten Mai zeigen wir diese oft unsichtbaren Unsicherheiten auf. Klar ist, dieses Ereignis organisiert sich nicht von selbst. Auch wenn in den letzten Jahren immer mehr Personen am ersten Mai teilnahmen, wünschen wir uns
doch einen kräftigen Zuwachs für die organisatorische Arbeit, die oft ebenfalls unsichtbar bleibt, ohne der das Ereignis aber nicht stattfinden kann. Im Großen scheint es nicht vermessen, vom MAYDAY als von einer sozialen Bewegung mit internationaler Wirkung zu sprechen. Lasst uns gemeinsam die Route und den Treffpunkt überlegen, verschiedene Stationen am Weg festmachen, uns überlegen wie wir mit den Behörden und möglicher Repression umgehen. Es gilt zu organisieren, Gruppen zu involvieren, Geld aufzustellen, Infomaterial zu produzieren. Über vielfältigste Beteiligung, auch nur in einzelnen Bereichen, freut sich die MAYDAY 14.

1. Treffen am 13.3.14, um 18:30 in der d3zentr4le (Akademie Bildende Künste Wien, Schillerplatz 1-3, Raum e4 – Nähe U4 Karlsplatz).
Mehr zur MAYDAY 14 findet ihr (in Kürze) unter der Webseite: http://mayday-wien.org
Bitte schickt diese Einladung an euch bekannte Listen und Personen!

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Einladung zur MayDay Nachbesprechung!

Liebe Prekäre!
Wir, die Vorbereitungsgruppe der diesjährigen MayDayParade, wollen die Parade nicht einfach dem Vergessen, bzw. der Nichtreflexion anheimfallen
lassen, ohne den Versuch unternommen zu haben einige Fragen zu stellen (einige Antworten darauf zu suchen) und einige mögliche Schlüsse daraus zu
ziehen.

Wie wurde die Parade von den Beteiligten empfunden? Ist die Parade noch eine geeignete Form um unsere Bedürfnisse nach Kollektivität, nach Gemeinsamkeit, nach Protest, usw. zum Ausdruck zu bringen? Warum rief die mayday doch ein so starkes Interesse hervor mitzugehen, aber kaum sich aktiv einzubringen (in die Vorbereitung und auch während der Parade)? Wie können wir die Verhafteten, sollte es tatsächlich zu einer Verhandlung kommen, unterstützen? Wie können wir Leute, (v.a. Leute ohne Papiere), die an der mayday teilnehmen (wollen), unterstützen, schützen und vorher schon über basics informieren (Bezugsgruppenkonzept, etc.)? Der Protest am 1. Mai ist zwar wichtig, aber was ist mit dem Rest vom Jahr? Gibt es das Bedürfnis nach Vernetzung (ortsbezogen und transnational)? Welche Erfahrungen gibt (gilt) es aus der Vergangenheit (den Paraden und den anderen Ereignissen) zu
ziehen, was hat sich daraus ergeben und warum und was ergibt sich daraus für heute, für uns und unsere Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus?

Diese und natürlich auch alle anderen, sich aus dem Zusammenhang darüber hinaus ergebenden Fragen und Stellungnahmen sollen in einem offenen,
aufmerksamen Raum diskutiert und angesprochen werden (werden können). Es sind alle herzlich eingeladen denen die Themen des MayDay`s, die
Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse, ein Anliegen ist und die sich darüber austauschen wollen.

Ort: Dienstag, den 7.5.2013, W23; 1, Wipplinger Straße 23
Zeit: Ab ca. 18:30 Uhr gibts was (vegan/vegetarisches) zu essen und
ab ca. 19 Uhr Diskussion über die Parade.

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Wie geht’s weiter?

Vielen Dank an alle die dabei waren!

Wie geht’s jetzt nach den Verhaftungen und Freilassungen weiter?
Bitte an alle, die Festnahmen beobachtet haben und/oder selber verhaftet wurden: Schreibt so bald wie mögliche eure Gedächtnisprotokolle, falls ihr das noch nicht getan habt!
Schickt diese ausschließlich PGP-verschlüsselt(!) an info(ätt)mayday-wien(punkt)org – der Schlüssel steht unten.

Wir planen Nachbereitungstreffen für Betroffene und Menschen, die die Festnahmen beobachtet haben.
Falls es zu Verfahren gegen die Leute kommt, die verhaftet wurden, ist es wichtig, dass wir genügend ZeugInnen haben. Daher tauscht bitte untereinander Kontaktdaten aus und meldet Euch auch bei uns.
Denn bis es zu Verhandlungen kommt, kann ein Jahr rum sein und wir wollen ja nicht, dass die Leute dann alleine sind. Sagt Menschen, die die Festnahmen beobachtet haben, dass sie sich bei der oben angegebene Email-Adresse melden sollen.

Das Rechtshilfe-Telefon verabschiedet sich für heute – ihr könnt uns aber auf die Mailbox sprechen und wir rufen Euch zurück.
Wir wünschen noch eine schöne und ruhige Nacht!

Hier ist der öffentliche PGP-Schlüssel:

—–BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK—–
mQGiBFGBgLARBADZ2XA+7cKbWpqcBNM4qLTLXnIp/kmNL+worySV+4raMy96jZEt
IZacPiau4Zi/wAXPrafeUKdun25yOu51sdmUxo93rohUOjvlzLlEh/E1wsQdiKIg
N/Zfw9Mc2wuV3h9o1GZ9AKVYAeEoc/1wbiUBdZWMxx8xTUQN16w8YfB4swCg/zF1
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Letzter Gefangener frei

Die letzte Person, die vorläufig festgenommen wurde, wurde inzwischen aus der Fuhrmanngasse freigelassen und von UnterstützerInnen abgeholt.

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5 vorläufige Festnahmen

Wärend der Mayday Parade wurden heute insgesammt fünf Menschen vorläufig festgenommen. Zwei Refugees, zwei UnterstützerInnen, die gegen die Festnahmen protestiert haben, und im Anschluß daran eine Person, die das Ganze gefilmt hat.

Ein Refugee kam recht flott wieder frei. Der Zweite und die beiden UnterstützerInnen wurden vor Kurzem aus der Polizeistation Kandlgasse freigelassen. Ihnen wird “Versuchte Schwere Sachbeschädigung” vorgewofen. Der Filmende sieht sich mit eimen Verdacht auf eine Verwaltungsübertretung konfrontiert, soll noch einvernommen werden aber demnächst – laut Polizeiangaben – auch aus der Fuhrmanngasse freigelassen werden.

Spannend auch die Aussage vom Einsatzleiter auf der Parade selbst zum “Tatvorwurf”; “Es handelt sich vermutlich um eine verbogene Antenne an einem Polizeiauto, man wisse aber nicht genau welcher Wagen, und hat damit begonnen alle Wagen durchzufunken, ob die Sachbeschädigung wirklich stattgefunden hat” – zwei Stunden nach den vorläufigen Festnahmen.

Die Rechtshilfe bleibt natürlich, bis der letzte Gefangen frei ist und bis zum Ende des Straßenfests bei der PizzeriA, erreichbar.

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RECHTSHILFENUMMER 0664/766 58 59

Die RECHTSHILFENUMMER für Heute lautet 0664/766 58 59.

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