Solidarischer Support auf der MAYDAY

Solidarischer Support auf der MAYDAY

(english version see below)

Wir alle sind die Demonstration am 1.Mai. Es gilt daher achtsam und solidarisch
miteinander den öffentlichen Raum zu nehmen.

Fragt nach, wenn etwas unklar ist, oder jemand Support brauchen könnte!

Tragt FFP2-Masken – zum Schutz vor Covid_19

Denkt mit, dass es Gruppen gibt, die besonders stark von Polizei-Repression betroffen sein können und es auch beispielsweise den Kinderblock gibt.

Holt Konsens ein, bevor ihr jemanden berührt oder aktiv helft. Auch wenn Situationen stressig sind!

Organisiert euch in Bezugsgruppen und findet einen achtsamen und solidarischen Umgang miteinander, damit wir noch für viele Jahre gemeinsam aktiv sein können!

Ihr könnt jederzeit in den Blöcken nach Kontaktpersonen für Support fragen oder euch auch bei den Fahrzeugen an die Leute dort wenden.

Kommuniziert, wenn es Personen gibt, die gegen die Demo agieren oder die Demo gefährden!

Im Falle von Repression gilt – mischt euch ein, wenn ihr könnt, lasst euch nicht unter Druck setzen, lasst andere nicht allein, wir sind als Support für euch da. Verweigert auf jeden Fall die Aussage und meldet euch so bald wie möglich bei der Rechtshilfe/ Demotelefon:

+43677 637 883 11

Die Rechtshilfe ist erreichbar bis diese sich abmeldet, aber jedenfalls bis alle Personen, die gegebenenfalls gefangen genommen wurden, wieder frei sind.

Im Fall von Verletzungen bei der Demonstration meldet euch beim Demowagen, im Notfall könnt ihr das Erste Hilfe Team hier erreichen:

+436889360370
Im Fall von Repression oder sonstigen belastenden Situationen unterstützt auch CAFA die diesjährige MAYDAY. CAFA = Care For Action

Der Begriff ist angelehnt an die “Out of Action” – Bewegung. CAFA ist eine Gruppe die Raum für emotionale Nachbereitung bietet. Gelebter Aktivismus kann Solidarität wachsen lassen, Menschen zusammenbringen und die Selbstermächtigung von Gruppen stärken. Vor allem Erfahrungen mit potenziell traumatischen Situationen wie Gewalt, Repression und Kriminalisierung können jedoch viel auslösen, womit Betroffene und/oder das Umfeld überfordert sind. Mehr zu CAFA via:
https://twitter.com/cafawien
über Twitter und über die Demo Orga (Ansprechpersonen in euren Block und beim Demowagen) könnt ihr um Support anfragen. Es gibt bei Bedarf: Emotionale Betreuung & Rückzugsäume und generell können abseits von der Demonstration Workshops zur Selbsthilfe angefragt werden.

 

– – – –

Support in solidarity at the MAYDAY
We all are the demonstration on 1st of May. It is therefore important to take the public space with respect and solidarity.

Ask if anything is unclear to you or if someone needs support!

Wear FFP2 masks – as protection against Covid_19.

Remember that there are groups that can be particularly affected by police repression and that there is also for example the children’s block.

Get consensus before touching or actively helping someone. Even if situations are stressful!

Organize yourselves into affinity groups and find a respectful way of dealing with each other in solidarity so that we can be active together for many years to come!

You can always ask each Block for contact people when needing support or contact the people at the vehicles.

Communicate if there are people who act against the demo or endanger the demo!

In case of repression – get involved if you can, don’t let yourself be pressured, don’t leave others alone. We are there for you as support. In any case, refuse to give a statement and contact the Legal Aid:
+43677 637 883 11
Legal Aid can be reached until they check out. But in any case: until all people who may have been arrested are free again.

In case of injuries at the demonstration report to the demo van & in case of emergency you can reach the first aid team here:

+436889360370
In case of repression or other stressful situations, CAFA is also supporting this year’s
MAYDAY. CAFA = Care For Action

The term is inspired by the “Out of Action” movement. CAFA is a group that offers space for emotional aftercare. Activism can grow solidarity, bring people together, and strengthen the self-empowerment of groups. However, experiences with potentially traumatic situations such as violence, repression, and criminalization can trigger a lot, which can overwhelm those affected and/or those around them.
More about CAFA via:
https://twitter.com/cafawien
You can ask for support via Twitter and via the demo organization (contact persons in your block and at the demo van). If needed, there are emotional support & retreat rooms and generally, you can ask for self-help workshops apart from the demonstration.

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become part of MAYDAY

An alle, die Teil der MAYDAY sind … oder es noch werden wollen.

(english version see below)

Wie einigen vielleicht schon aufgefallen ist, ist dieses Jahr der Treffpunkt um 16Uhr. Die MAYDAY verbindet auch dieses Jahr wieder unterschiedliche Teile der Wiener Szene(n) und Gruppen, die mit emanzipatorischen Anspruch für ein “Gutes Leben für Alle” einstehen. Die MAYDAY sammelt Arbeitskämpfe und ein Auseinandersetzen mit gesellschaftlichen Themen des letzten Jahres und bringt sie gemeinsam auf die Straße. Das drückt sich in unterschiedlichen Blöcken, Redebeiträgen und durch die Route aus. Die Aufruftexte und eine Liste der aufrufenden Gruppen wird sich bis zum 1.Mai nach und nach auf unserer Webseite sammeln. Mitmachen willkommen!

Warum starten wir dieses Jahr um 16h?
Wir wollen die Übergriffe und Angriffe in 2021 durch Polizist_innen auf die Abschlusskundgebung der MAYDAY im Sigmund Freud Park nicht unkommentiert lassen.
Nach einem Bannerdrop, der zum Besetzen von Universitäten aufrief, an der nahe gelegenen Votivkirche kam es zu einem massiven Polizeiangriff, der durch eine Pfefferspray-Attacke von zwei Zivilpolizisten in rechter Szenekleidung ausgelöst wurde. In weiterer Folge kam es zu einer massiven Gewaltaktion durch die Polizei bei der viele Personen verletzt und verhaftet wurden. Siehe auch: https://www.mayday.jetzt/index.php/2021/05/03/sammlung-berichte-mayday-w0105/ und https://prozess.report/prozesse/beschwerde-1-mai/ sowie https://www.amnesty.at/media/9272/gutachten-im-auftrag-von-amnesty-international_jaenner-2022_polizeigewalt-bei-mayday-demo-1-mai-2021.pdf

Wir nehmen uns dem Raum zurück, und starten gemeinsam dort wo wir letztes Jahr beim Vernetzen und bei den abschließenden Redebeiträgen so brutal unterbrochen wurden. Wir teilen uns den Raum mit dem Internationalistischen 1.Mai, der dort jedes Jahr seine Abschlusskundgebung hat. Wir sind eingeladen, auch schon früher in den Votivpark zu kommen und uns auszutauschen und an der Kundgebung teilzunehmen.

Der Mayday ist vielfältiger Fest- und Protesttag der sich vor allem mit prekärer Arbeit auseinandersetzt. Dabei geht es um Fragen wie:
Kannst du arbeiten?
Musst du arbeiten?
Willst du arbeiten?
Darfst du arbeiten?

Es geht um Sichtbarkeit für alle, die aus legaler Erwerbsarbeit ausgeschlossen werden. Es geht um Sichtbarkeit für die überwiegend unbezahlte Care und Reproduktionsarbeit – diese wird immer noch zumeist von Frauen, Lesben, Inter*, Nicht-Binären und Transgender-Personen geleitet. Es geht um Gigwork eccomomy, um späte Schichten und schlechte Bezahlung und um gemeinsames lustvolles organisieren in (und gegen) prekären und unsicheren Zusammenhängen.

Es ist zudem der Tag an dem wir der Ermordung von Marcus Omofuma gedenken. Er wurde am 1.Mai 1999, während der Abschiebung, von Polizisten zu Tode geknebelt und erstickt. Rassismus ist tödlich und er ist strukturell in der kapitalistischen Konkurrenzgesellschaft verankert. Auch das wollen wir nicht vergessen!

Nach zwei Jahren Covid-Krise und ihren wirtschaftlichen Folgen, stellen sich uns Frage nach den Gewinner_innen der Krise. Ohne zu vereinfachen, lässt sich zumindest sagen: Wir sind es jedenfalls nicht. Doch die Utopie bleibt real (siehe diesjähriger Demo-Aufruf)!

Die diesjährige Route (Sie wird in Kürze veröffentlicht) ist ein Spaziergang (ca. 4,5 km) und ist im Vergleich einiger Routen der Vorjahre bewusst kurz gesetzt. In schwierigen Zeiten müssen wir unsere Kräfte gut einteilen. Auf der Demo selbst wird mehrere Blöcke geben, seid gespannt. Es wird Beispielweise einen Clubworkers Block, einen Kinder-Block, einen Seebrückenblock und einen Fahradbot_innen Block geben. Falls ihr noch bei der Mobilisierung und Vorbereitungsarbeiten helfen wollt, meldet euch gerne per Mail. Ansonsten freuen wir uns auf Euch und auf einen lauten, kreativen, kämpferischen und vielfältigen 1.Mai! Wir sehen uns auf der Straße!

To all who are part of MAYDAY … or those who want to become part of it.
(deutsche version siehe oberhalb)

As some of you might have noticed, this year the meeting point is at 4pm. The MAYDAY will again connect different parts of the Vienna communities and groups that stand up for an emancipatory “Good Life for All”. The MAYDAY collects labor struggles and a confrontation with social issues of the last year and brings them together on the streets. This is expressed in different blocks, speeches, and throughout the route. The Call for the demo and a list of the groups that call to join the demonstration will be collected bit by bit on our website until the 1st of May. Participation is welcome!

Why are we starting at 16h this year?
We don’t want to leave the assaults and attacks of 2021 by police on the final rally of MAYDAY in Sigmund Freud Park without comment.
After a banner drop calling for the occupation of universities at the nearby Votivkirche, there was a massive police attack, which was triggered by a pepper spray attack by two civilian police officers in right-wing scene clothing. This was followed by massive police violence, during which many people were injured and arrested. See also: https://www.mayday.jetzt/index.php/2021/05/03/sammlung-berichte-mayday-w0105/ and https://prozess.report/prozesse/beschwerde-1-mai/ and https://www.amnesty.at/media/9272/gutachten-im-auftrag-von-amnesty-international_jaenner-2022_polizeigewalt-bei-mayday-demo-1-mai-2021.pdf.

We are taking back the space and starting together where we were so brutally interrupted last year during networking and the final speeches. We share the space with Internationalist May Day, which has its final rally there every year. We are invited to come to Votivpark earlier to exchange ideas and take part in the manifestation.

Mayday is a diverse day of celebration and protest that mainly deals with precarious work. It is about questions like:
Can you work?
Do you have to work?
Do you want to work?
Are you allowed to work?

It is about visibility for all those who are excluded from legal employment. It is about visibility for the predominantly unpaid care and reproductive work – still mostly led by women, lesbians, inter*, non-binary and transgender people. It’s about gig work economy, late shifts and bad pay, and joyful organizing with each other in (and against) precarious and insecure contexts.

It is also the day we remember the murder of Marcus Omofuma. He was gagged and suffocated to death by police officers on 1 May 1999 while being deported. Racism is deadly and it is structurally anchored in the capitalist competitive society. Let’s not forget that either!

After two years of the covid crisis and its economic consequences, we ask ourselves about the winners of the crisis. Without simplifying, we can at least say that we are not the winners. But utopia remains real (see this year’s demo call)!

This year’s route (it will be published soon) is a walk (about 4.5 km) and is deliberately short compared to some routes of previous years. In difficult times we have to manage our energy well. On the demo itself, there will be several blocks, be curious. For example, there will be a club workers block, a children’s block, a “Seebrücke” block and a bicycle couriers block. If you want to help with the mobilization and preparation, please contact us by mail. Otherwise we are looking forward to you and to a loud, creative, fierce, and diverse 1st of May! See you on the streets!

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MAYDAY 2022

MAYDAY 2022

1.MAI 16h Votivpark / Sigmund Freud Park

#Mayday22 #prekär #wien

Aufruftexte

Kinderblock: https://www.mayday.jetzt/index.php/2022/04/25/aufruf-kinderblock/

Jugendrat: https://www.mayday.jetzt/index.php/2022/04/25/aufruf-jugendrat/

Plattform Radikale Linke: https://www.mayday.jetzt/index.php/2022/04/25/aufruf-plattform-radikale-linke-22/

Aufruf Clubworkers: https://www.mayday.jetzt/index.php/2022/04/26/aufruf-clubworkers/

Interview bei Radio Widerhall

Beteiligte Gruppen / Aufrufende Gruppen:

Aufrufen zur Demonstration tun gemeinsam die folgenden Gruppen / the following organisations and groups are calling to join the demonstraiton

4lthangrund für Alle https://www.4lthangrund.jetzt/
Aufstand der Alleinerziehenden alleinerziehen.netzwerk@gmail.com
der Jugendrat https://derjugendrat.at/
IG Club Kultur https://www.clubkultur.org
Infoladen Bibliomediatake https://infoladen.kukuma.org/
Kultur for President https://soundcloud.com/kultur-for-president
ÖH Uni Wien https://oeh.univie.ac.at/
Plattform Radikale Linke https://radikale-linke.at/de/home/
Riders Kollektiv https://www.riderscollective.at/
Seebrücke Wien https://seebruecke.org/lokalgruppen/wien/
System Change, not Climate Change https://systemchange-not-climatechange.at

Heraus zum 1. Mai! 

Krisengewinner*innen?

Der 1.Mai steht seit 1890 für den weltweiten Zusammenhang aller Arbeitnehmer*innen und Lohnabhängigen. Basis war die Einsicht, gemeinsam mit der großen Mehrheit der Menschheit auf der Seite der Verlierer*innen zu stehen, sprich ausgebeutet zu werden und sein Leben nicht in Würde und Selbstbestimmung leben zu können. Daraus entstand politischer Optimismus, Kraft für soziale Auseinandersetzungen, die unser aller Leben verbessert haben (allgemeines Wahlrecht, Urlaubsanspruch, Krankenversicherung, Arbeitszeitverkürzung, uvm.). Heute hingegen denken viele Arbeitnehmer*innen: „Ich gehöre zu den Gewinner*innen, mir geht’s im Vergleich immer noch besser!“

no future?

Doch woher kommt gegenwärtig die schlechte Stimmung, das reale Gefühl, dass alles teurer, korrupter, anstrengender, unverständlicher wird? Aus dem Fortschrittsoptimismus der 1970er: „Es geht uns allen gut“ wurde: „zumindest vielen“ wurde: „zumindest mir und meiner Familie“. Warum? Weil wir es mit der Angst zu tun bekommen haben, dass es bald nur mehr ein paar wenigen gut gehen könnte.

Wenn im Klassenerhalt alle wie wahnsinnig um die Wette laufen, wird es unbequem! Zuerst kommen manche Bekannte, einige Freunde und als Nächstes vielleicht du selbst unter die Räder. Die soziale Ungleichheit nimmt extrem zu. Zentrale gesellschaftliche Versprechen können nicht mehr eingelöst werden und kollektive Träume sind zerplatzt. Sich das Ende der Welt auszumalen scheint mittlerweile realistischer als eine bessere Zukunft: Stichwort Klimakatastrophe, Pandemien, neue globale Konflikte und Kriege, Wirtschaftskrisen und Hyperinflation.

Geist des 1.Mai!

Inmitten von Angst können wir nicht klar denken. Der Geist des 1. Mai ist das Gegenmittel. Der 1. Mai steht für das Einfache, das schwer zu machen ist – für eine globale solidarische Alternative: die klassenlose Weltgesellschaft. Wenn Utopien sterben, übernehmen Dystopien ihren Platz. Jetzt mal ehrlich, in welchem real gewordenen Film würdest du mitspielen wollen: Zombie-Apokalypse oder Liebesgeschichte?

Blicken wir auf positive Entwicklungen: Im Homeoffice vermissen wir das Büro nicht und wollen bei vollem Gehalt mehr Freizeit. Wir sind es uns Wert! Beim Überstunden-schieben ist uns das anerkennende Klatschen egal. Wir wollen nachhaltige Arbeitsbedingungen oder die Kündigung! Arbeitslosigkeit hat das Stigma der Selbstverschuldung verloren. Wir gönnen sie uns (falls wir die Möglichkeiten dazu haben)! Instagram, twitter oder tic toc sind kein Ausgleich für reale Kontakte, sie machen uns nervöser und unzufriedener. Wir brauchen menschliche Empathie! Im Lockdown gehen wir raus in die Natur, weil unsere Wohnungen zu teuer, zu klein sind. Wir fordern leistbares Wohnen und eine intakte Umwelt!

Reale Utopie!

Nach zwei Jahren Pandemie sehen wir vieles klarer, jetzt ist es Zeit aktiv zu werden. In Wien regt sich Widerstand gegen die Kapitulation vor der Klimakrise, gegen den Ellbogenkampf der Individuen, gegen Aufrüstung und Krieg. Für ein besseres Leben für alle!

Weltweit gehen am 1. Mai viele Menschen gemeinsam auf die Straßen. Die Vielfalt der Anliegen ist keine Schwäche, sondern unsere Stärke. Wir teilen denselben Horizont. Vielleicht auch mit Dir? Mut zur Utopie! Denn so wie es ist, wird es nicht bleiben. Tausche dich aus, stelle Fragen, organisiere dich. Solidarisch durch die Krisen, hin zu einer besseren Welt!

—-

Out on 1 May! 

Winners of the crisis?

Since 1890, May Day has stood for the worldwide connection of all workers and wage dependents. The basis for this was the realisation that, together with the vast majority of humanity, we are on the side of the losers, in other words, we are exploited and cannot live our lives in dignity and self-determination. This gave rise to political optimism, strength for social struggles that improved all our lives (universal voting rights, holiday rights, health insurance, reduction of working hours, etc.). Today, on the other hand, many workers think: “I’m one of the winners, I’m still doing better in comparison!

no future?

But where does the current bad attitude come from, the real feeling that everything is becoming more expensive, more corrupt, more exhausting, more incomprehensible? The progress optimism of the 1970s: “We are all doing well” became: “at least many” became: “at least me and my family”. Why? Because we have come to fear that soon only a few will be doing well.

When everyone is running around frantically to keep up their class, it becomes uncomfortable! First, some acquaintances, some friends, and next, perhaps, you yourself, come under the wheels. Social inequality increases dramatically. Central social promises can no longer be kept and collective dreams are shattered. Imagining the end of the world now seems more realistic than a better future: key words: climate catastrophe, pandemics, new global conflicts and wars, economic crises and hyperinflation.

Spirit of May Day!

In the midst of fear we cannot think clearly. The spirit of May Day is the antidote. May Day stands for the simple that is hard to do – for a global alternative of solidarity: the classless world society. When utopias die, dystopias take their place. Let’s be honest, in which film that has become real would you want to be in? Zombie apocalypse or love story?

Let’s look at positive developments: In the home office, we don’t miss the office and want more free time with full pay. We are worth it! When it comes to pushing overtime, we don’t care about the appreciative clapping. We want sustainable working conditions or we want to quit! Unemployment has lost the stigma of self-infliction. We allow ourselves to have it (if we have acces towards unemployment payment)! Instagram, twitter or tic toc are no compensation for real contacts, they make us more nervous and dissatisfied. We need human empathy! In lockdown we go out into nature because our flats are too expensive, too small. We demand affordable housing and an intact environment!

Real utopia!

After two years of pandemic we see many things more clearly, now it is time to become active. In Vienna, resistance is rising against the capitulation to the climate crisis, against the elbow war of individuals, against armament and war. For a better life for all!

All over the world, many people take to the streets together on 1 May. The diversity of concerns is not a weakness but our strength. We share the same horizon. Maybe also with you? Courage for utopia! Because things will not stay the way they are. Exchange ideas, ask questions, organize yourself. In solidarity through the crises, towards a better world!


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Join MAYDAY22

¡Mayday Mayday!

(english info see below)

Der 1.Mai steht auch 2022 im Namen von Arbeitskämpfen und die Organisierung gegen prekäre Lebensverhältnisse. Wir wollen mittels der gemeinsamen Demonstration am 1.Mai auf Kämpfe im letzten Jahr und aktuelle gesellschaftliche Konflikte blicken. Mit der Demo richten wir uns auch gegen Polizei und Repression. Wir wollen an die polizeilichen Übergriffe letztes Jahr im Sigmund-Freud/ Votivpark erinnern, für die es für die verantwortlichen Polizeieinheiten keine Konsequenzen gab. Wir lassen uns nicht kriminalisieren! Wir lassen uns nicht marginalisieren! Unsere solidarischen Kämpfe lassen wir nicht durch ihre Knüppel, Waffen, Mauern und Zäune zerschlagen! Grenzen töten – wir bleiben solidarisch, antikapitalistisch, feministisch, antirassistisch und antifaschistisch! Gemeinsam kämpfen wir für ein gutes Leben für Alle!

¡Mayday! Wien

Zur Vorbereitung und Koordinierung treffen wir uns regelmäßig. Die nächsten Termine sind der 17.03. und der 31.03. um 18h30 – wer dazukommen mag, soll bitte eine e-mail vorab schicken für den Ort!

2G + PCR zeitnahe davor machen (Testzeitpunkt nicht älter als 48h – besser ist zb.: 24h)


¡Mayday Mayday!
May Day in 2022 will again be dedicated to workers’ struggles and organizing against precarious living conditions. We want to look back on last year’s struggles and current social conflicts through our joint demonstration on May Day. With the demonstration we also direct ourselves against police and repression. We want to remember the police attacks last year in Sigmund-Freud/ Votivpark, for which there were no consequences for the responsible police units. We do not let ourselves be criminalized! We do not let ourselves be marginalized! We do not let our solidary struggles be crushed by their batons, weapons, walls and fences! Borders kill – we remain solidary, anti-capitalist, feminist, anti-racist and anti-fascist! Together we fight for a good life for all!
¡Mayday! Vienna

We meet regularly for preparation and coordination. The next dates are 17.03. and 31.03. at 18h30 – if you want to join us, please send an e-mail in advance for the location!

2G + PCR should be done in advance (test time not older than 48h – better is e.g.: 24h)

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MAYDAY 2021 nachhören

Links & Kontakt (social media) in Reihenfolge der Beiträge
Links & contact (social media) in order of contributions

So that the perception of the MAYDAY demonstration on May 1, 2021 in Vienna is not reduced to the police attack on the closing rally, we bring a majority of the speeches held in the course of the MAYDAY demonstration here for listening.

Support ?? Material ?? Anzeige ?? Polizeigewalt erfahren ?? etc. – hier gehts weiter: https://www.mayday.jetzt/index.php/2021/05/01/defundthepolice/

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Aufruf Clubworkers

Clubarbeiter*innen aller Länder, Läden und Szenen, vereinigt euch!
Kommt zur 1. Mai-Demo MAYDAY

Wir rufen alle Menschen, die in Clubs, Diskos, Bars, Konzertvenues oder anderen Veranstaltungslocations arbeiten, dazu auf, sich uns anzuschließen!
Am 1. Mai wollen wir geschlossen und lauten, einen bunten Block bilden. Wir schließen uns der Mayday, der kämpferischen 1. Mai Demo an, die am Votivpark um 16 Uhr startet.

Der Austausch über unsere Arbeitsbedingungen ist wichtig, um einen gemeinsamen Kampf zu führen. Der Arbeitsplatz im Club soll als “normaler” Arbeitsplatz anerkannt werden, Chefs sollen ordentliche Arbeitsverträge mit Urlaubs- und Krankentagen abschließen! Auch die Nachtzuschläge sind nicht in allen Betrieben gang und gäbe. Wir wollen fair bezahlt werden und nicht von Trinkgeld abhängig sein.
Der persönliche Umgang mit Angestellten lässt an einigen Arbeitsplätzen einiges zu wünschen übrig!

Die Gründe dafür, gemeinsam auf die Straße zu gehen, sind viele!
Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahmen und einen erfolgreichen 1. Mai.

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Aufruf Plattform Radikale Linke

1.MAI – Legt die Arbeit nieder! Auf zum feministischen Streik!
Die Plattform Radikale Linke -gemeinsam mit vielen anderen Gruppen, Organisationen und Personen- ruft zum linksradikalen Frontblock auf der heurigen 1. Mai Demo auf! TREFFPUNKT: 16.00 Uhr Votivpark.

Wir können uns in Wien auf eine Geschichte der Arbeiter*innenbewegung berufen, aber der 1. Mai ist hier nur noch ein Gedenken, das jeden Anspruch an ein besseres Leben aufgegeben hat.
Am 1. Mai diesen Jahres wollen wir uns wieder treffen und zusammenschließen, nicht um romantisierend in die Vergangenheit zu schauen, wie das im “Roten” Wien an diesem Tag so üblich ist, sondern um aktuelle und radikale Forderungen kämpferisch auf die Straße zu tragen.
Die Verbesserung sozialer Verhältnisse folgt keinem natürlichen Ablauf, sie fällt auch nicht vom Himmel. Sie ist immer ein Ergebnis von Kämpfen.

Und die aktuelle Situation der multiplen Krisen in Gesundheit und Wirtschaft, sowie das Erstarken reaktionärer Ideologien, stellt uns vor große Herausforderungen, auf die es neue Perspektiven braucht.

Wir können uns auf vieles stützen, was in der Vergangenheit erkämpft wurde. Aber wir lernen auch dazu. Gesellschaftliche Verhältnisse verändern sich fortwährend, so muss unsere Kritik und unser Kampf der Arbeit und des Kapitalismus sich auch verändern. Das, was als Arbeit gilt und wer sie unter welchen Bedingungen macht, ist Teil dieses Kampfes. Wir meinen, wenn wir von Arbeitskämpfen sprechen, nicht nur die Fabriksarbeit, sondern wir richten unsere Kritik gegen jede Form fremdbestimmter Arbeit: die Lohnarbeit und die Reproduktionsarbeit, die Hausarbeit, die Carearbeit, all die Arbeit, die notwendig ist, damit die Welt überhaupt am Laufen bleibt – egal, ob sie unbezahlt verrichtet wird oder völlig prekär an Migrant*innen ausgelagert wird. Wir richten uns also gegen jede Form der Fremdbestimmung, auch wenn Arbeiter*innen durch verschleiernde Strukturen wie Scheinselbstständigkeit oder flache Hierarchien Freiheit und Selbstbestimmung vorgegaukelt wird.

In den letzten beiden Jahren haben wir oft gehört, dass die Pandemie ein Brennglas der Verhältnisse darstellt. Und trotzdem gibt es Menschen, die weiterleben wollen wie zuvor. Zurück zur Normalität. Zurück zum geringeren Übel. Ein gutes, ein besseres Leben für alle scheint für viele unmöglich, zu sehr durchdringt das Gelernte, die Disziplinierung unsere Lebensweise. Aber diese Vorstellung, wie wir leben müssen, ist nicht „normal“, sie beruht auf einem System, das von Menschen gemacht ist und dessen Strukturen es geschafft haben, sich durchzusetzen, in unserer Art zu wohnen, zu arbeiten, uns zu ernähren, zu kleiden, Energie und Technologie zu nutzen und miteinander in Beziehung zu treten. Es ist ein Leben, in dem wir gelernt haben, uns völlig auf die Bedürfnisse des Kapitals auszurichten, ihm alles unterzuordnen. Ob wir selbst arbeiten gehen müssen, Angst vor der Kürzung der nächsten AMS Zahlung haben, oder ob wir uns um andere kümmern, sie aufbauen und motivieren, damit sie am nächsten Tag wieder den Weg in die Arbeit schaffen.

Während manche also Licht am Ende des Tunnels zu sehen meinen, wollen wir nicht zurück zu einer angeblichen Normalität, die schon vorher beschissen war, nicht zurück zu einer Ordnung, die nicht einmal im Stande ist, das Lebensnotwendige für alle Menschen bereitzustellen.

Was von Menschen geschaffen wurde, kann von ihnen verändert werden. Eine Perspektive im Kampf gegen die neue Normalität ist der feministische Streik. Er kann ein zentrales Mittel sein zur Politisierung all dieser gewaltvollen Verhältnisse! Er ermutigt uns, gegen alle Formen patriarchaler Gewalt und vergeschlechtlicher Arbeitsteilung gemeinsam transnational, anti-rassistisch und antikapitalistisch zu kämpfen! Denn mit dem Sichtbarmachen und Bestreiken all dieser Arbeit, die für den Kapitalismus notwendig ist (zum Beispiel das Gebären und Großziehen von Arbeiter*innen oder das Umsorgen von jenen, die nicht mehr als Arbeiter*innen verwertbar sind, als Kranke oder als Alte… Mit dem Bestreiken all dieser Arbeit wird die vermeintliche Naturgegebenheit des Kapitalismus massiv ins Wanken geraten.

In Chile, Mexiko oder in Polen finden diese Kämpfe bereits statt: Beispielsweise als Widerstand gegen Feminizide, als Widerstand gegen die Kriminalisierung von Abtreibung und für reproduktive Gerechtigkeit – das heißt in jedem Fall als Widerstand gegen die binäre und hierarchische Geschlechterordnung und die Verfügung über vergeschlechtlichte Körper im Kapitalismus.

Der Feministische Streik beinhaltet nicht nur die kollektive Arbeitsverweigerung aller fremdbestimmter Arbeit, sondern auch die bewusste Organisierung jener Arbeit, die notwendig ist, für ein gutes Leben für alle.

Der Feministische Streik umklammert Kämpfe, er umarmt und verbindet sie – mit dem Ziel tatsächlich alles zu verändern.

Am 1. Mai und immer scheissen wir also auf „Hoch die Arbeit“! Wir sagen: Legt die Arbeit nieder! – Auf zum feministischen Streik! We care for Revolution!

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Aufruf Jugendrat

Am 1. Mai kommen Linke seit Jahrzehnten auf der Straße zusammen, um für eine gerechte Welt zu kämpfen. Ein Kampf der lang und vielfältig aber unaufhaltsam ist.

Es ist der Kampf gegen die Diskriminierung von FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter, Non Binary, Trans und Agender) Personen die noch immer den Großteil der unbezahlten Care- Arbeit machen, durch strukturelle Gewalt bedroht sind und gegen patriarchale Strukturen kämpfen müssen.

Der Kampf gegen Chancenungleichheit von uns Schüler*innen und Student*innen, die wie je nach sozio-ökonomischem Status ungleiche Chancen auf Bildung haben, während uns eingeredet wird, dass wir uns nur hart genug anstrengen müssen um in der Leistungsgesellschaft aufsteigen zu können. In dieser Gesellschaft wird das Menschenrecht auf Bildung vererbt, während manche Schüler*innen im Home-schooling nicht einmal die Chance hatten am Unterricht teilzunehmen.
Der Kampf gegen die Klimakrise, die durch wenige Reiche verursacht wird, die ihren übermäßigen Wohlstand der Ausbeutung ihrer Mitmenschen verdanken, ist und wird für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sein.

In Zeiten von Krisen, in denen sich einige wenige weiter bereichern während Viele andere an den Folgen einer Pandemie sterben oder ihre Existenzgrundlage verlieren, ist auch die Gefahr von Rechts so aktut wie nie. Coronaleigner*innen, Rechtsextreme, Burschenschafter und Neofaschist*innen rotten sich offen zusammen und schüren Hass und Hetze gegen marginalisierte Gruppen sowie Linke. Wir können diese Prozesse nicht unkomentiert lassen!
Der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Queerphobie ist nicht beendet – tödliche sexistische und xenophobe Vorurteile bestehen bis zum heutigen Tag.

Aus diesen Gründen lasst uns am 1. Mai laut und wütend sein. Wir lassen uns nicht kleinkriegen. Für eine gerecht Zukunft für alle.
Widerstand und Klassenkampf!

https://derjugendrat.at/

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Aufruf: Kinderblock!

// VOLLE BOCK AUF KINDERBLOCK

Solidarisch und bunt schließen wir uns den radikalen Analysen und Forderungen an. In einer etwas „ruhigeren“ Atmosphäre.

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Seifenblasen, Luftballons, Leiterwägen, Straßenkreiden, Demoschilder malen und zeichnen, […]

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Demonstrationen sind meist kein Ort für Kinder. Das hat schon sinnvolle Gründe. Oftmals sind Demonstrationen aber auch keine Orte, die die Themen Kinder, soziale Reproduktion und Bildung in gesellschafts- und kapitalismuskritische Analysen sowie in Vorstellungen von Zukunft konsequent mitdenken.

Arbeit ohne die Dimensionen von gesellschaftlicher Reproduktion und Geschlecht zu denken, ist eine falsche Vereinfachung. Utopien ohne die nachfolgende Generationen als Scharnier dieser – auch schwierig.

Deshalb ist es wichtig, dass es heute auf der MAYDAY einen Kinderblock gibt. Viele Teilnehmende wären sonst heute einfach nicht hier. Weil es keine Betreuung für die Kinder gibt, weil es schwierig ist im kämpferischsten Block mitzugehen oder […].

* Für die Sichtbarkeit und Teilhabe von Kindern / Alleinerziehenden / Eltern in  politischen Auseinandersetzungen.

* Ein Vorbild für die nachfolgenden Generationen sein: Wissen um politische Alternativen und alternative Ausdrucksformen verbreiten und weitergeben.

* Soziale Reproduktion, Arbeit und Bildung im Kapitalismus: Für die Reflexion von gesellschaftlichen Bedingungen im Aufwachsen von Kindern.

//

Am Ende der Demo (Yppenplatz, OTK) wird es ein spielerisches Angebot für Kinder geben.

Verlorene Schuhe? Wiedergefundene Stofftiere? Impulsive Gedanken?

mail to: L_U_X@riseup.net

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Treffen für Betroffene von Strafen

EINLADUNG: Verwaltungsstrafe – und jetzt? Treffen für Betroffene von Verwaltungsstrafen nach dem Polizeiangriff auf die Mayday-Demo

Wenn du im Zuge der Mayday-Demo am 1. Mai 2021 eine Verwaltungsstrafe (Strafverfügung) bekommen hast laden wir dich zu einem offenen Infotreffen ein. Dort erklären wir dir wie du (jetzt und in Zukunft) einen Einspruch einlegen kannst und beantworten deine Fragen.

Wann: Di., 1.6.2021 18 Uhr
Wo: Spittelau, Augasse 2-6, Aula der Akademie der bild. Künste, Alte WU
Wer: Repressionsbetroffene & Interessierte
Mitnehmen: Strafverfügung

Vor Ort tragen wir Maske und halten Abstand, wir bitten dich negativ getestet zu kommen!

Achtung: Beim Einspruch gilt eine 2 Wochen Frist,  wenn es sich nicht ausgeht bitte hier nachlesen oder bei der Antirep-Struktur des Vertrauens melden: https://at.rechtsinfokollektiv.org/?page_id=2141

Please share!

du kannst nicht zum Treffen kommen? https://www.mayday.jetzt/index.php/2021/05/17/zwsichendurch/

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INVITATION: Administrative fine – and now? Meeting for those affected by administrative fines after the police attack on the Mayday demo

If you received an administrative fine (penalty order) in the course of the Mayday demo on May 1, 2021, we invite you to an open information meeting. There we will explain how you can appeal (now and in the future) and answer your questions.

When: Tues., 1.6.2021 6 p.m.
Where: Spittelau, Augasse 2-6, Aula der Akademie der bild. Arts, Old WU
Who: People affected by repression & interested parties
Take along: Penal Order

On site we wear mask and keep distance, we ask you to come negatively tested!

Attention: There is a 2 weeks deadline for the appeal, if it doesn’t work out please read here or contact the antirep-structure you trust: https://at.rechtsinfokollektiv.org/?page_id=2141

Please share!

If you cant come to the meeting – here you find infos: https://www.mayday.jetzt/index.php/2021/05/17/zwsichendurch/

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… zwischendurch

Aktuell bekommen viele Personen, die zum Zeitpunkt des Polizeiangriffes im Park waren und die danach wegen vermeidlich fehlender Abstände und Masken aufgeschrieben wurden Post von den Behörden.

Diesbezüglich könnt ihr euch bei Asyl in Not melden

Asyl in Not schreibt dazu:
Nach der unnötigen Eskalation seitens der Polizei auf der Abschlusskundgebung von der 1.-Mai-Demonstration trudeln nun so langsam die Strafverfügungen ein.
Asyl in Not unterstützt beim Einlegen der Einsprüche!
Schickt einen Scan eurer Strafe und eure Telefonnummer unter dem Betreff “Rechtshilfe 1. Mai” an rechtsberatung@asyl-in-not.org. Denkt daran: 14 Tage Frist für den Einspruch ab dem ersten Zustellversuch!
https://asyl-in-not.org/kontakt
#polizeirepression #asylinnot #acab

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Wer direkt von Strafen (egal Straf- oder Verwaltungsrecht) betroffen ist sollte sich bei der Rechtshilfe melden. Unter dem folgenden Link findet ihr eine Information wie: https://rotehilfe.wien/kontakt/

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Auch bei der ÖH.Akbild könnt ihr euch weiterhin für support melden:
• wenn du mit einer Anzeige rechnest (Verwaltungsstrafe oder Strafverfahren). Wir können dir eine Erstberatung anbieten, dich über die nötigen Schritte informieren und dich auch an Anwält_innen vermitteln; wenn dir der 1. Mai nicht mehr aus dem Kopf geht und Du psychosozialen Support brauchst

Hilfreich sind:
Briefe von Polizei, Justiz, …
Zustellscheine (gelber Zettel) – für den Fristenlauf
Gedächtnisprotokoll + Filmmaterial bzw. Fotos (bitte sicher ablegen und nicht teilen ohne das es eine Absprache mit einer der Strukturen wie Demoorga oder Rechtshilfe gibt)
Kontakt (um Terminvereinbarung wird wegen Kinderbetreuungszeiten gebeten)

Sozialreferat der Hochschüler_innenschaft an der Akademie der Bildenden
Künste Wien
Augasse 2-6, 1090 Wien, 1. OG, D1.9.3
Mob: +43 677 771 00 55 (auch Signal)
oehsozialreferat@akbild.ac.at

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Weitere Termine sind gerade in Vorbereitung:
– Ein Termin für alle Personen (und ihre Supportstrukturen) die von polizeilicher Repression betroffen sind.
– Gruppen Termine für psychosozialen Support
– Ein Termin für ein Vernetzungstreffen um auf die Repression kollektiv und emanzipatorisch und mit einem vielfältigen und Gemeinschafts- ermächtigenden Programm zu antworten

meldet euch auch weiterhin, wenn ihr Material habt, das ihr zur Verfügung stellen könnt oder solltet ihr sonst irgendwelche Anliegen oder Probleme haben

#polizeigewalt #DefundThePolice #mayday #precarity #mayday21 #repression #solidarität

Currently, many people who were in the park at the time of the police attack and who were subsequently written up for allegedly not keeping distance and/or wearing masks are receiving letters from the authorities.

Regarding this you can contact Asyl in Not

Asylum in Need writes in this regard:
After the unnecessary escalation on behalf of the police at the final rally of the 1 May  demonstration, the penalty notices are now slowly rolling in.
Asyl in Not supports the appeals process!
Send a scan of your sentence and your phone number to rechtsberatung@asyl-in-not.org with the subject line “Legal Aid May 1st”. Remember: 14 days to appeal from the first delivery attempt!
https://asyl-in-not.org/kontakt
#policerepression #asylinnot #acab

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Anyone who is directly affected by punishments (no matter criminal or administrative) should contact Legal Aid. At the following link you can find an information like: https://rotehilfe.wien/kontakt/

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You can also still contact the ÖH.Akbild for support:
– if you expect to be reported (administrative penalty or criminal proceedings). We can offer you an initial consultation, inform you about the necessary steps and also refer you to lawyers; if you can’t get May 1 out of your head and you need psychosocial support.

Helpful are:
Letters from police, justice, …
Delivery slips (yellow slip) – for the deadline process
Memory protocol + film material or photos (please file safely and do not share without an agreement with one of the structures such as Demoorga or legal aid)
Contact (please make an appointment because of childcare schedule)

Social Department of the Student Union at the Academy of Fine Arts Vienna
Arts Vienna
Augasse 2-6, 1090 Vienna, 1st floor, D1.9.3
Mob: +43 677 771 00 55 (also signal)
oehsozialreferat@akbild.ac.at

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Further dates are in preparation:
– An appointment for all persons (and their support structures) who are affected by police repression.
– Group dates for psychosocial support
– A date for a networking meeting to respond to the repression collectively and emancipatory and with a diverse and community-empowering program.

keep in touch if you have material you can make available or if you have any other concerns or problems

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