Aufruf Jugendrat

Am 1. Mai kommen Linke seit Jahrzehnten auf der Straße zusammen, um für eine gerechte Welt zu kämpfen. Ein Kampf der lang und vielfältig aber unaufhaltsam ist.

Es ist der Kampf gegen die Diskriminierung von FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter, Non Binary, Trans und Agender) Personen die noch immer den Großteil der unbezahlten Care- Arbeit machen, durch strukturelle Gewalt bedroht sind und gegen patriarchale Strukturen kämpfen müssen.

Der Kampf gegen Chancenungleichheit von uns Schüler*innen und Student*innen, die wie je nach sozio-ökonomischem Status ungleiche Chancen auf Bildung haben, während uns eingeredet wird, dass wir uns nur hart genug anstrengen müssen um in der Leistungsgesellschaft aufsteigen zu können. In dieser Gesellschaft wird das Menschenrecht auf Bildung vererbt, während manche Schüler*innen im Home-schooling nicht einmal die Chance hatten am Unterricht teilzunehmen.
Der Kampf gegen die Klimakrise, die durch wenige Reiche verursacht wird, die ihren übermäßigen Wohlstand der Ausbeutung ihrer Mitmenschen verdanken, ist und wird für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sein.

In Zeiten von Krisen, in denen sich einige wenige weiter bereichern während Viele andere an den Folgen einer Pandemie sterben oder ihre Existenzgrundlage verlieren, ist auch die Gefahr von Rechts so aktut wie nie. Coronaleigner*innen, Rechtsextreme, Burschenschafter und Neofaschist*innen rotten sich offen zusammen und schüren Hass und Hetze gegen marginalisierte Gruppen sowie Linke. Wir können diese Prozesse nicht unkomentiert lassen!
Der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Queerphobie ist nicht beendet – tödliche sexistische und xenophobe Vorurteile bestehen bis zum heutigen Tag.

Aus diesen Gründen lasst uns am 1. Mai laut und wütend sein. Wir lassen uns nicht kleinkriegen. Für eine gerecht Zukunft für alle.
Widerstand und Klassenkampf!

https://derjugendrat.at/

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